0, 1 oder 3

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(#) zwei ideen für apps: syncr (auf mehreren mobiltelefonen youtube-videos u.ä. exakt gleichzeitig abspielen um die lautstärke zu erhöhen) und desyncr (gaukelt bei imdb/wikipedia etc. vorab selbst gewählte falsche, spätere releasedates für serien, filme etc. vor, wenn eins ebendiese erst später sehen will um die vorfreudephase zu verlängern)

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(#) und gerade gestern abend schwadronierte ich noch darüber, wie schön es wäre, wenn endlich alles, alles, alles (schallplatten, cds, minidiscs, mcs, dvds, vhs', bücher, zeitschriften, lose zettel) nur mehr auf einer einzigen festplatte wäre (und die in einem schließfach im züricher hauptbahnhof oder jedenfalls nur sehr schwer erreichbar)

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(#) top fünf vergebliches wischen

5 kameradisplay
4 oldschoolmobiltelefon
3 papierbuch
2 real life
1 traum

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(#) wiederkäuende rinder / wer sprach denn davon, dass er den kuchen anzünden soll / aber ich bitte sie, crepes suzette werden immer flambiert

(vermutlich der beste kommentar und hilfreichste rat zum umgang mit dem netz (und der welt) ist wohl wirklich die berühmte essensszene aus continuavano a chiamarlo trinità, in der trinity und bambi bekanntlich den, zitat trinity, feinsten fressladen zwischen hier und san francisco aufsuchen und mit dem kontrast zwischen ihren tischsitten und den ortsüblichen für aussehen sorgen. dem durch das essen der wilden kerle aufmerksam gewordenen jungen fräulein, dem trinity bereits zugelächelt hat, wird geraten: kindchen, guck da nicht so hin, schätzchen (übrigens - und nicht ohne grund - jahrelang falsch zitiert der name der rubrik des creekpeople resorts, in der wir uns vor allem mit fernsehen beschäftigten), was natürlich das klügste gewesen wäre (und was man auch allen so gerne zurufen würde, die sich im netz zu meinungen über irgendwelche ortsunüblichen respektive ihnen eben nicht bekannten handlungen und äußerungen hinreißen lassen), aber dafür ist es jetzt ja schon zu spät und man weiß, wozu es noch führen wird. und wozu es auch führt, wenn man eben nicht nicht so hinguckt, zeigt dann noch bambi, der dann eben sagt: pfui deibel ist die häßlich. und dass das zu sagen blödsinn ist, sehen alle, die es sehen, egal ob sie finden, dass man den kuchen anzünden soll oder eben nicht.)

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(#) (neulich mal wieder eine dieser #hirntod-wissenschaftsjournalismusmeldungen im twitterstream aufgetaucht (könnte ich auch suchen, aber wozu auf sowas linken), derzufolge amerikanische neurowissenschafter in einer studie herausgefunden haben, dass fb depressiv vor lauter neid macht, weil die leute dort nur fotos vom urlaub und saufen posten und man dann beim durchscrollen durch die happy partypics ganz verrückt wird, weil man selber nur im düsteren großraumbüro sitzt und angst hat, dass der chef einen beim fb-bikini-pics-suchen erwischt, während man doch lieber urlauben und saufen würde. und in wahrheit(tm) ist es doch eher so wut und melancholie (beim durchscrollen durch bilder fremder leute: was, das soll schon das bisschen glück sein, dass die große böse maschine für uns abfallen lässt, damit wir sie nicht sofort kaputtschlagen?) oder eben mitfreude (bei pics von freund/innen: aja, so gut sind die, deshalb sind sie ja auch etc.))

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(#) 00:29



ich hatte das als witz reingeschrieben, aber sie haben's drin gelassen: was alf über unsere gesellschaft, ja über die welt, in der er lebt, weiß, weiß er durch telefon und fernsehen (und umgekehrt). (alf, die figur, als reiner text, dessen körper zwar an allem schuld ist, aber nie zwischen die kommunikation treten darf (wie eben immer), alf, die serie, als einfache reflexion, die genauso interessant ist, wie reflexion eben sein kann, das auch noch mit lacan/wittgenstein/haraway lesen etc.).

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(#) stating the obvious, folge 365: die lösung für den umstand, dass man sich im web zwischen autonomer obskurität / unsichtbarer geschichtlichkeit und heteronomer sozialität / einpulsiger geschichtslosigkeit entscheiden muss, muss auch nur so kommunikation suchen, die verstanden werden will

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(#) du musst nicht du selber sein

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(#) verhältnismäßig außergewöhnlich gut finde ich im übrigen die diskussion von empfehlungssystemen anlässlich von kathrin passigs text dazu im passagen magazin

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(#) soeben also als 20.000 track pattern 3 von moritz von oswald trio gescrobbelt (zugleich 3773 delicious bookmarks, 2395 tweets) (vgl. hackrs physikalische-speichermedien-kassasturz)

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