heat, and flash

revealing nothing

(#) kunst als unterhaltung der freien zeit, spamfernsehen, youtubemusikvideofernsehen, wie oder was könnte mensch denn noch machen oder alben, die die antwort auf die frage sind, was ich denn eigentlich machen will (und warum ich überhaupt noch irgendetwas mache): dieses album hören

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(#) johnny cash singt für uns und es kommt herrliche klassenfahrtsstimmung auf bei der fahrt durch diese unwirkliche schöne landschaft. wir unterhalten uns darüber, dass man die welt nur noch wahrnehmen sollte, indem man überlegt, wie man sie mit photoshop zeichnen müßte. kurz davor schaue ich kurz aus dem fenster, weil gerade dieses merkwürdige gefühl in mir aufsteigt, das ich einmal könnten menschen schnurren würde ich es jetzt tun obwohl so viele fragen noch offen sind und alles whirwind und ich ein schlechter mensch genannt habe, dieses beben, wenn für den bruchteil eines moments alles richtig ist, die gewissheit, dass das genau meine folks sind, die da im auto sitzen, dass es genau das ist, was ich immer schon machen wollte, im auto in bayern sitzen und völlig fertig von gestern über ponyfohlen reden und dann abends ins stragula gehen. vor dem stragula picknicken wir käsebrot und bier und steigern uns in eine immer noch irrer werdende blödsinnsstimmung hinein. der slam selbst ist mit einem zwar ruhigen, aber anständigen publikum gesegnet, bei uns am tisch sitzt ein älteres pärchen, sie baut zigarretten auf vorrat, er isst merkwürdiges fleisch. t. kommt schon als zweiter dran, ist natürlich pech, ich selber habe im mittelfeld viel spaß und s. kommt als letzter dran und wird ganz knapp von der unfähigen jury aus dem finale gevotet, aber so wichtig ist das nicht. musik ist ok, kneipengrundatmosphäre ok, die leute haarschnittsmäßig so durchschnitt, für münchen ist das wohl auch ok. immerhin gibt es richtige biere. heimfahrt zur übernachtungsgelegenheit, tanke und dann bei der vielleicht sympatischsten verlotterten streusiedlungs-wg oberbayers in der küche noch bis werweißesschon. rückfahrt mit von der allgemein niedrigen reisegruppenmoral genervtem creekpeople und essen bei j., die erzählt von ihrem wochenende, dann verwandtenbesuch und dann kommen wir endlich heim und schauen being john malkovich. die fotos sind noch im mobiltelefon und müssen erst übers infrarot ins netz, aber das eilt ja nicht.

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(#) das, und wissen der güteklasse wann in welcher stadt der deutsche hiphop gestorben ist

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(#) alle ins mobiltelefon notierten notizen abgearbeitet/gelöscht bis auf die letzte, aber so wichtig ist das nun auch nicht (antwortmöglichkeit: konkretisierende gegenfrage: meine arbeit oder mich persönlich)

edit: was es von der reise noch zu erzählen gäbe: zum konzert des jeans team habe ich gedacht, das in etwa genau das eben schon auch die speerspitze der innovativen popmusik zur zeit sei, aber dazu vielleicht später und geordneter mehr (vgl. textsorte plattenkritik). den rest habe ich schon c. ins skype getippt bzw. keine lust mehr, das jetzt noch zu erzählen. oberösterreichische wiegelieder sind aber jedenfalls spitze. alle anderen auch. überhaupt.

slamtournachberichterstattung

(#) fotos #1

(#) fotos #2

(# videos ohne ton

alles gelingen ist gnade

(#) eine mietgarconniere am zeitgeist / ein meer der schmerzen / die frau von der küste / statt erzählungen nur mehr listen (erzählen ist gitarrenmusik): die besten suppen. suleiman sagt, es kommt nicht auf die sorte an, es kommt auf die einzelne suppe an. ich sage, tries, aber das ist natürlich ein sehr schlechter vergleich / tiertexte, so viele tiertexte, endreime, fuck endreime, viele texte zu sex, katze, heavy metall, ich schreibe in mein moleskine, dass ich manche texte inspirierend finde / klatscht was das zeug hält / das geheimnis von volkers frische / könnte man natürlich auch alles erzählen: das backstage rumhoken, das vorlesen, das zuhören, das herumlaufen auf diesen langweiligen häßlichen straßen, überall polizei, das herumhängen am zimmer, immer menschen, alle originell und wunderschön / dirk wagner / eh wange ich an wange lege geh ich mitunter lange wege / und dann schimpft man über salzteignamensschildspießer oder ikea, was sind denn das für feindbilder, also mal abgesehen davon, dass das immer schon langweilig war, dieser kurze ausschlußtrick, ein paradigma aufmachen und das dann füllen mit alltagsbeobachtungen, dass man sich dann umso sicherer sein kann, eh ok zu sein, weil die salzteignamensschildspießer ja so lächerlich sind, abgesehen davon, es gibt nichts gegen ikea zu sagen, wie sonst könnte man in jeder küche der welt blind alles finden / dann stehen alle rum mit 0,3-becksbieren in der hand und sind locker drauf (got it?) / erkenntnis, demut und weltrevolution / demut vor allem, mehr demut / kay macht dann das einzig richtige und alles wieder gut: er findet einen club raus, wo richtige musik spielt und wir gehen hin und müssen endlich nicht mehr über den ganzen scheiß reden und können tanzen und leute angucken und farbfetzen und dann muss ich ganz sofort gehen und draußen ist es so hell

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(#) erst mal die ganze neue mucke von c. durchhören, die übrigens, es muss gesagt sein, privat eine äußerst einnehmende person ist, vor der man eigentlich überhaupt keine angst haben müßte, im gegenteil, eventuell muss ich meine liste mit heiratsabsichten noch einmal überarbeiten.

lektionen in demut

(#) vormittags völlig sinnloses, unstrukturiertes arbeitsvortäuschen, packen, zur ub bücher holen, kochen, essen, weg.

(#) ich zug lese ich endlich american psycho, was man tatsächlich generell als mensch ja ungefähr einmal im leben unbedingt tun sollte und komme davon langsam in richtig gute stimmung und am bahnhof treffe ich c. wieder und schaue weg und tu so, als würde ich ihn nicht erkennen, auch weil ich mein sorgfältig auf verwahrlost gestyltes outfit (leere bierflasche in jackentasche! zwei hemdknöpfe offen!) auf einmal affig und blöd finde. in der unterführung seufze ich zweimal und finde alles ganz wunderbar. während ich in der bahnhofsbäckerei einen espresso trinke und noch ganz dings bin, lächelt mich ein mädchen an und ich trinke aus und gehe.

(#) abends dort k. wieder getroffen, alle. die texte alle klasse, oder fast. notiere von aurel: ich habe keine kraft mehr dich zu hassen. dann mit m. über dinge. danach beautiful gisingen.

(#) m. und d. haben mir frühstück zurückbehalten, obwohl es eigentlich schon vorbei ist.

(#) mit m. diese strangness genossen: bücher zu hundehaltung durchgeblättert, dass es menschen gibt, die ein hobby haben, ihren hund. strangeness ja überhaupt: die menschen ansehen und denken, dass auch etwas ganz anderes normal sein könnte, als dass man in räumen papier (das man aus einem automaten gezogen hat, weil irgendwelche computer sagen, man habe dafür zeit verschwendet) für dinge hergibt oder sich textmessages schicken und dann irgendwie fühlen. mit m. unter anderem ein buch projektiert, in dem wir unsere erlebnisse schildern, nachdem wir mit socken mit löchern und flipflops den jakobsweg gegangen sind.

(#) im zug zurück 1979, noch besser beim zweiten mal. am heimweg wie ab jetzt immer beim türkischen supermarkt zeug gekauft, heim, d.s platte gehört, 1979 fertig, kochen, essen, salon, hier.

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(#) und wie am spätnachmittag im poolbarwohnzimmer auf einmal die speicherkarte muckte und alle bilder weg waren, vom essen zwei tage zuvor mit t., noch davor, wann denn das letzte mal hochgeladen

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kommentare

Das klingt erfreulich....
Das klingt erfreulich. Hals- und Beinbruch. Verfolge...
mflat (Gast) - 5. Nov, 15:27
es entsteht imho gerade...
es entsteht imho gerade die möglichkeit, dass...
assotsiationsklimbim - 5. Nov, 12:14
man beachte bitte auch...
man beachte bitte auch meine inzwischen differenziertere...
assotsiationsklimbim - 3. Nov, 16:17

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