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#) ein weblog, das ich zur zeit sehr gerne lese, ist goncourt, der auf das wirklich hoch interessante weblog
sociological images hinweist und meineckesk zu schnurren zur konstruktion von rassen überleitet, was wiederum mich daran erinnert, von einer lesung von meinecke alpgeträumt zu haben. überhaupt hängt alles mit allem zusammen und ist schön, in manchen verfassungen des
geistes.
(#) von kittlers ding, dass die youtube-kids nur mehr die paar hertz ihrer soundkarte hören können vs. früher analog halt alles über hofmanns universalia bei pharmakologisch unterstützten kritzeleien zu afx' ebenso gefundenen, dann am pc erstellten portraits etc.
(#) am wochenende übrigens auch-news: zum ersten mal seit wie lange eigentlich, es müssen jahrzehnte gewesen sein lange, beglückende, intensive, das denken und das herz froh machende papierlektüre (zum ca. fünften mal tomboy, tomboy-sekundärliteratur, daths heute keine konferenz [dazu später mehr]). die schönheit und erhabenheit von langen, komplexen, gemachten, gefeilten, gescheiten, langen und langen papiertexten. wirkliche echte gedanken (ich hatte ganz vergessen, wie das ist, finde gerade den notzizettel nicht, wo ich dieses madeleine-erlebnis notiert hatte). die wahrheit und klarheit des nicht-abgelenkt-werdens, des nicht-nebenbeis, des nicht-ausuferns. (das, und das wort self-absorbed, wollte ich mal nur so gesagt haben übrigens)
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songtext "knarf rellöm - der idiot" - meinungen:
meine partner liebt knarf rellöm - der idiot genauso wie ich. (5 user)
knarf rellöm - der idiot ist nicht mehr zeitgemäß. (11 user)
man kann bei knarf rellöm - der idiot neue energie tanken. (9 User)
knarf rellöm - der idiot ist einer der schwächeren songs dieses albums ist. (2 user)
ich habe bei knarf rellöm - der idiot zum erstenmal geknutscht. (4 user)
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manchmal denke ich, ich müßte nur eine woche hier weg)
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#) wie zum beispiel auch im johannisstüberl sitzen und von der derrida-lektüre noch ganz
alert sein und über babel und herr der ringe diskutieren
(#) wenn wir nächstes jahr nachlesen werden, was denn letztes jahr so passiert ist, werden wir also nachlesen können, dass alle es ziemlich unoriginell finden zu diskutieren, ob sie den bärtigen alten mann aufhängen haben sollen und ob man sich freuen darf, dass die warmherzige alte frühere spitzensportlerin gestorben ist. mir persönlich ist ja sogar die diskussion, ob es unoriginell ist, zu bemerken, dass alle sagen, dass es unoriginell ist etc. ziemlich egal, aber egal im sinn von egal und nicht im sinn von es tut zu weh und ist zu wenig schick, sich damit auseinanderzusetzen. jahreswechsel heuer auch sehr ok und unmeta. überhaupt grundsätzliches welteinverständnis und völlige metabedürfnisabwesendheit. warum nicht auch mal sylvester feiern, ohne sylvester auf irgendeiner ironieebene irgendwie zu finden, oder irgendetwas irgendwie zu finden. ich finde ja sowieso, alle sollten alles immer gleich gut finden. es gibt keine unterschiede und cooleren oder uncooleren essen, anziehsachen, platten, lebensentwürfe oder freunde mehr. wir fassen uns an den händen und helfen uns gegenseitig über die straße oder durchs leben. meine guten vorsätze: mehr lügen, mehr youtube-schauen, weniger nachts und mehr tagsüber schlafen, einmal fensterputzen, vielleicht einmal bad/küche putzen, bevor a. was sagt.
(#) in österreich ist es ein familiärer brauch, zu sylvester einen filznickel zu machen, also in etwa strickliesl, nur eben filz. der filznickel meiner familie gelingt trotz großer und langer anstrengung gar nicht: unten dünn, oben häßliche wurstelei. c. aufgew.
der direktflug ibk - inzing muss wegen steuerproblemen notlanden, fährt aber am boden weiter, wenn wir schon mal so weit gekommen sind. jemand weiß, dass ein seneca-lehrgedicht diese situation prophezeit hat und abhilfe weiß. die übersetzung der letzten zeile, in der die lösung unserer notlage stünde, gestaltet sich als äußerst schwierig, ich verstehe die konstruktion nicht, suche ein partizip, das nirgends steht. dann fahren wir durch meine frühere mittelschule, ich muss die topfpflanzen vor dem sekretariat wegstellen, damit sie keinen schaden nehmen und gerate darüber mit dem schulwart in uneinigkeit, der das dann nachher wieder allein zurückräumen muss. aufgew.
(#) dieser ganze herrliche unsinn, über die infrarotkabinengleiche einstellung der sonne bei sonnenuntergang zum beispiel: man müßte es ja alles mitschreiben. macht aber natürlich auch nichts, wenn es einfach nur gut so ist, wie es ist und man es nicht aufschreibt.
(#) wir kommen rein, b. sitzt mit m. in der küche, sie lesen verschiedene bücher der presse, beißen ab und an von ihren marmeladesemmeln ab. f. fragt, ob sie eigentlich öfters so ein kaffeekränzechen machen / h. steht in der küche, studiert die kochanweisung auf der polentapackung (sunday morning, übrigens nicht nur die beste stimmung aller zeiten (vormittage überhaupt: unterschätzt. naja sonntag, naja vormittage, jedenfalls, wenn man gerade aufgestanden ist. zeit, ein tolles ding, das), sondern auch ein song, dessen version aus der schmiede westbams man sich durchaus mal anhören kann, wenn man populärkultur mag.)