hassmaschinen

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(#) how to recognize the future when it lands on you, in a historical town in upper bavaria (apropos: rural derivé müsste ich auch endlich mal etc.)

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(#) public viewing, flagge auf dem auto, werbung für bier und flatscreens, fanzonen, im tussiklamottenladen rote spaghettiträgerleibchen mit flagge und der aufschrift "halbzeitschnittchen". (s.a. comments, abt: jun08: entkrampfter nationalismus in ö. wenn es nicht gar so blöd wäre etc.)

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(#) der einen radiohead der anderen jelinek (abt: klick / wie komm ich auf den boden zurück) via

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(#) die mir zuletzt häufig entgegengebrachten ratschläge zur mäßigung (aus strategischen gründen)

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(#) "seifen sind genauso simpel wie sinnvoll. sie haben nur ein ziel: sie wollen der haut das geben, was sie verdient: unkomplizierte, bedingungslose sauberkeit. dafür schuften sie mit unerschütterlicher waschkraft und ohne ultrakomplizierte hightech-formeln, verzichten auf komplizierte anwendungen und verwirrende reinigungsrituale. mit einem stück seife in der hand wird das waschen wieder unkompliziert. ausprobieren: befreien sie ihr badregal samt duschkabine von der schweren last dutzender tuben, flaschen und mittelchen. alles, was sie brauchen, passt in eine kleine keramikschale. geben sie dem kultigen waschklassiker eine chance." (berit freutel)

(gut auch die bewertungskategorien für die artikel oder produkte (wird nicht klar): psycho/spiritualität, health/body, beauty/pflege, genuss/relax, job/karriere, kids/partnerschaft, ganz ähnlich wie die aufstellungstypologie bei libro, eine schöne mischung aus organisationell/topographischen ("büro", "heimbüro"), funktionellen ("kleben und schneiden") und produktcharakterisierenden ("papier") kategorien, intuitiv jedenfalls undurchschaubar, toppt vielleicht noch meine delicious-tags-unordnung)

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(#) tom hodgkinson (guardian): facebook & neocons (via)

ein abend im rotaryklub

(#) verbale-news: vielleicht die schatten von kauz und hdh zum parkplatz laufen gesehen, den kabolski am tresen stehen gesehen, bierglas in hand, eine frau sagt, tschelatin fände sie nun nicht so besonders, d. schraubt mit quehenberger an den geräten rum, jonke sagt, jetzt spielt quehenberger, der rest rotweintrinker und kunstfritzen, dass es überhaupt so viele von denen gibt, der andere d. ist auch da und erzählt, was er wieder alles erlebt hat in seinem tollen leben, endlich ruft c. an und ich kann gehen.

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(#) allgemein geht ja alles viel zu langsam, man müßte im augenblick doch eher daran arbeiten, was gerade im netz für popular culture (fiske) developed bei der musikpartnerbörse zb

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(#) die leuten werden ja immer reicher und unterhaltungselektronik und fernflüge kosten auch nichts mehr, deshalb kaufen sie dann wein, öl und essig vom fass und anderen bobofraß. kurz gesagt ist es dann in der zukunft so, dass alle menschen nur mehr in spezialgeschäften einkaufen, wo sie distinktionsbringendes individuelles boboessen kaufen. im fernsehen kommen dann, wenn man nicht früh genug schlafen oder außer haus geht, herrliche reportagen über das supermarktsterben. endlose menschenleere, winddurchzauste großmarktgänge, überquellende regale voller bio- und fairtrade-diskontprodukte, gelangweilte wurstfachverkäufer/innen, man kennt ja die einstellungen, musik und off-kommentar ist sowieso gleich wie greißlersterben. am leeren quadratkilometergroßen parkplatz sagt der geschäftsführer nobert k. (34), dass er jeden monat nicht weiß, ob er noch ein monat durchhält.

bald hat ja endlich alles rfids, die dann das geld automatisch abbuchen, wenn man aus dem geschäft geht. so sind dann auch alle einkäufe zentral erfasst und auf myfood.com kann man sich seine neighbours ausrechnen lassen, was für joghurt und so man dann eben auch kaufen soll, weil die es gekauft haben. die jungen leute kaufen dann ab und an absichtlich etwas, das sie eigentlich gar nie kaufen würden. dann sind die tipps auf ihrer startseite ganz falsch und führen sie in keine kaufversuchung und alle bösen konzerne müssen pleite gehen, weil niemand mehr ihre joghurts kauft, weil er auch die milch gekauft hat, die seine myfood-neighbours gekauft haben. wegen dem kommt dann auch die revolution.

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(#) eine blumenampel (!) aus makramee (!) (sagt man aus makramee? oder mittels der technik makramee-knüpfen hergestellt?) aufgehängt. was kommt als nächstes? probeabo der regionalen tageszeitung abschließen um die lichterkettenprämie zu kriegen? bierwärmer? duftkerzen?

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kommentare

naja ich such nach vorwänden...
naja ich such nach vorwänden und die gibt es zu...
limevalley (anonym) - 2. Jul, 21:04
kurz reflexgedacht: das...
kurz reflexgedacht: das würde ich ja auch schätzen,...
assotsiationsklimbim - 2. Jul, 16:03
naja die tragik war nicht...
naja die tragik war nicht anders als mit humor zu ertragen....
assotsiationsklimbim - 2. Jul, 14:05

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