0, 1 oder 3

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(#) soeben also als 20.000 track pattern 3 von moritz von oswald trio gescrobbelt (zugleich 3773 delicious bookmarks, 2395 tweets) (vgl. hackrs physikalische-speichermedien-kassasturz)

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(#) dinge, die zwar schon nerven und deren abhilfe sicher ohne weiteres mit kurzen suchmaschinieren auffindbar wären, die aber dafür auch wieder nicht genug nerven:

* echofon ist unerträglich und es müsste ein besserer twitter-client als ff-addon her
* ständig bei twoday eingeloggt bleiben geht irgendwie nicht mehr (?)
* manchmal glaubt mein sonst großartiges xbuntu, dass der netzstecker nicht angeschlossen ist, obwohl er es ist, und leert die batterie

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(#) ich habe die letzte woche ja vor allem dazu genützt, mein gtd-und-eh-alles-management-system von grund auf zu überdenken und -arbeiten, was zumindest so lange es noch neu ist und alles zu funktionieren scheint wie noch nie ein quell großer freude ist; und falls das was wen interessiert: siehe hier.

(und falls das wen ganz besonders interessiert, ich habe während der umstellung auch große pläne geschmiedet, das system in allen details und mit allen jeweiligen vor- und nachteilen und tausenden screenshots in einem epochalen blogpost (der hierher aber schon so was von nicht gepasst hätte, was mich wiederum in grübeleien etc.) vorzustellen, aber daraus wird natürlich wie immer nichts, auch das ein gewinn, immer eigentlich: sachen sein lassen).

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(#) und übrigens: nachdem ich den greader jetzt endlich so langsam halbwegs durchschaut habe, gibt es jetzt auch ein shared. was genau ich dort sharen werde, weiß ich noch nicht, aktuell sind es u.a. mal drei texte, die zu lesen ich empfehlen kann, was ja auch passend ist (2):

- Wann ist eigentlich jemand niemand im Web 2.0? von digiom

- Kapitalismus 3.0 von michischmid

- Kontrollverlust reloaded von mspro


(1) für strange-animal/tech-content (projekt ~definitionofcorrectness) verwende ich ja schon in mein buzz ist, geht also nicht.

(2) völlig unpassend und affig hingegen ist es, die hierher nochmal zu posten, aber die texte sind alle drei zu gut, um sie nicht hierher in meinem mainstream heimzuholen. überhaupt ist dieses ganze meta-post ja an affigkeit kaum zu überbieten, aber was will man machen.

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(#) zu gut, ums nur im twitterstream wieder untergehen zu lassen: hackrs instant analysis über den ort des intellektuellen im web:

götter, die keine sind:
Hobby-soziologisch betrachtet produzieren und engagieren sie [i.e. intellektuelle, m.f.] sich in Diskursen, mit denen sie auf dem Sprachmarkt Distinktionsgewinne erzielen, die sie in der Folge an verschiedenen institutionellen oder wirtschaftlichen Positionen einlösen können (siehe dazu das Gesamtwerk von Pierre Bourdieu).

Damit das funktioniert, müssen sie natürlich einen gewissen Systemnutzen (oder zumindest eine vom System angenommene Systemnutzensimulation) stiften, z.b. in Form von Irritation oder Vermittlung (Professoren, Journalisten, Kritiker, ..). Ihre Aktivitäten müssen also einerseits differenzierter (zumindest komplizierter) als der durchschnittliche Hausverstand sein (sonst wären sie überflüssig), gleichzeitig müssen sie aber anschlusskommunikabel sein (sonst würden sie nicht angenommen).


und die werden geworfen in so was:
(systemtheoretisch ist das web kein system, sondern eine art umwelt-öl, das es anderen systemen ermöglicht, sich als umwelten wahrzunehmen und sich also auf neue art zu interpenetrieren; unterm strich: alles interpenetriert alles). Das Web ist zwar an sich trivial, aber das durch Praxis realisierbare Potential ist natürlich gewaltig.

was rauskommt, ist eh denkbar, steht aber beim hackr in genau den worten, die wir immer darüber denken wollten, wenn wirs gekonnt hätten.

(nebenbei ein zentraler vinsst grundlagentext)

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(#) ask me anything formspring.me

(abt: unentschlossen, was davon zu halten ist. einerseits flaschendrehen, andererseits faszinierender diskurstrigger, siehe z.b. digiom oder lotman)

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(#) hello world

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(#) meine kontribution zu in|ad|ae|qu|ats sommeraktion: skyd - sketch your desktop. da die gtd-sprache englisch ist, auf englisch.

now i know why david allen is david allen and i am me. it is *so* hard to get abstract, yet meaningful terms for the elements and actions of your workflow.
(click to enlarge)

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(#) texthinweis: diogenes #69 onlineausgabe (pdf) erschienen, inklusive meiner gtd/literaturverwaltungs-tools einführung (s.16ff) für mainstream people inklusive mein persönlicher vorschlag, tiddlywiki als personal literaturverwaltungstool to rule them all zu verwenden. kritik und weiterführende ideen erbeten.

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(#) die firefox extension search cloudlet ist eines der vielen dinge im netz, die ganz sicher irgendwofür unglaublich gut sind (vorausgesetzt, man hat nichts gegen tagclouds), nur niemand weiß so ganz genau, wofür eigentlich. zumindest eine funktion habe ich soeben entdeckt und weil das zu lang für twitter ist, poste ich das mal hierher (wenngleich das so überhaupt nicht ins klimbim passt). wie alles, das eine funktion im (nicht terminologischen) engeren sinn hat, hat auch die search cloudlet die funktion der generierung von poesie. beispiel search cloudlet von digioms twitter:

aber abgrund aus auslöser dass den die eine für
genommen guter ich internet kann kein kinderpornographie
kindesmissbrauch man markt mit nicht nur ohne politik
punkt reaktion schaut sich sie sind tweets uns vorschlag
web weil wenn wie wieder wir wird

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