(#) f. erzählt, dass sie einmal vor jahren mit einem typen wandern gewesen sei und irgendwie höflichkeitshalber interessiert aha gesagt habe, als der ihr den namen einer pflanze, an der sie vorbeigekommen seien, genannt habe und jahre später habe sie den zufällig wiedergetroffen und er sei inzwischen ein kompletter botanik-nerd geworden um sie beeindrucken zu können mit seinem botanik-fachwissen und es schließt sich eine diskussion darüber an, ob das nun creepy stalkery oder eigentlich eh harmlos und cute sei und bizarrerweise bin ich team letzteres (aufgew.)
(#) ein video vom telefonat von zwei ärzt*innen, die über c. reden, die nicht wie alle anderen sei, die denken, es gehe nur um sie, sie könnten das gar nicht nachempfinden. später geht es darum ein backup von wichtigen dateien des stromboli zu machen, ich muss dafür mein handy in einen offenen desktop pc tower einstecken, dann synchronisiert sich alles automatisch, da scheinen schon die ordner auf, der von g. und der mit den honorarnoten (aufgew.)
(#) als ich das erste mal die schubert-sinfonie anhöre, die wir für dieses orchesterslamprojekt verwursten sollen, wird mir sofort klar, dass das ja alles magnetic-fields-songs sind bzw. dass sich stephin merritt jeweils darauf bezieht, a. hat sich natürlich schon und sofort walk a lonely road gesichert, soll sie haben, ich nehm also den ersten satz, das ist (aufgew.)
(#) j. schenkt aus einer sehr langen pfeffermühlenartigen weinflasche nach, dann ein gespräch mit c. wobei dritte nicht den offenen laptop sehen sollen (aufgew.)
(#) die üblichen gewaltszenen in schulen, dann ein festival samt dem dort üblichen drogenkonsum, ein ball und vor dem auftritt die sorge, dass niemand kommt (aufgew.)
jemand hat hier in mausach tomaten angebaut - aber die person war auch drei monate am stück da. c. und ich entwenden versehentlich im supermarkt eine um 50% verbilligte mandelnuss-schokolade, dann stellt sich heraus, dass die eh gratis war (aufgew.)
in einer trafik in innsbruck habe ich dr. erika fuchs schon öfter getroffen, wir plaudern dann immer über alles mögliche (aufgew.)
(#) nach dem aufwendigen technik-aufbau und nur wenige minuten bevor das wtf-quiz losgeht, komme ich drauf, dass ich mein kostüm zuhause habe, es noch zu holen ist zu knapp; x. hat zum glück gleich mehrere troubleshootingstrategien: sein gesamter fundus ist gerade eh vor ort, weil er ja hier probt, es passt mir nur leider keines der vielen schönen sakkos. dann hat x. noch eine besondere kund*innenkarte bei kaster&öhler, mit der wir noch schnell ein outfit für mich kaufen und morgen zurückgeben können und den vollen preis zurückbekommen, der laden hat noch offen und es geht sich aus, ich nehme die rosa hose und das palmenshirt und denke nicht im traum daran, das jemals zurückzugeben. bevor wir mit nur leichter verspätung auf die bühne gehen (es sind richtig viele leute gekommen), frage ich zur sicherheit nochmal, ob x. eh die fragen hat. es stellt sich heraus, dass nicht, aber wir improvisieren einfach, x. sagt mir die erste kategorie generelle lebensweise und heizt das publikum ein bisschen auf um zeit zu schinden, während der ich vier fragen dazu improvisieren kann. die erste frage ist: was ärgert mich an der zusammenarbeit mit x. am meisten (die pointe ist, dass alle vier antwortmöglichkeiten richtig sind, zweite frage ist dann umgekehrt, was x. an mir stört). antwortmöglichkeit a) dass er einfach wortlos den raum verlässt, wenn ich etwas sage, dass er für sinnlos hält (aufgew.)
(#) nach der show ein publikumsgespräch, es moderiert h.; sie sagt, sie fände das eh gut, dass wir so grauslige sachen machen neuerdings (es war eine szene wo e. so mit gedärmen bedeckt war) (aufgew.)
(#) shoppen mit k. und c., ein awm glaubt deren outfits kommentieren zu müssen, wider besseres wissen weise ich ihn zurecht und dann geht es es richtig los. szenenwechsel: f. hat ein rotweinfondue vorbereitet, es ist mehr so eine art rotweinbrunnen oder rotweinwasserfall, der sehr aufwändig vorzubereiten war, es rutschen dann alle über wasserrutschen hinunter, luftballons steigen auf, die choreo einer tanzszene aus einem alten film wird mitgetanzt. szenenwechsel: in einer bar wird alles für eine neue showreihe aufgebaut, ca. fünf minuten vor beginn bringt einer der beteiligten den vorschlag ein, seinen kurzfilm zu beginn als intro zu zeigen, es ist so eine art john waters epigonie und es braucht viel herumgeeiere in die richtung dass der film schon für sich künstlerisch wertvoll und speziell aber eben die entscheidung für ein intro für die gesamte reihe jetzt ein bisschen kurzfristig sei bis der filmkünstler endlich ruhe gibt und die in der zeit sonst notwendige vorbereitung ist dann halt nicht geschehen, es beginnt bevor alles fertig aufgebaut ist und alle getränke haben (aufgew.)
(#) noch vor dem frühstück gehen c. und ich quer durch die ganze stadt um bei verschiedenen filialen einer konditorei spezielle pistazienkipferln zu bekommen, überall vergeblich. zuletzt probieren wir es in der eigentlich mehr ein café darstellenden stammfiliale, die heute geschlossen hat, aber s., die dort arbeitet, gibt uns einige übrig gebliebene hörnchen (aufgew.)
(#) ich teste eine vom influencer held der steine empfohlene folie auf der sich eins handschriftliche notizen machen kann, die dann automatisch erkannt und als text in einer notizen-app gespeichert wird, das finde ich sehr praktisch, wenn ich zum beispiel in der hängematte liege und mir notizen zu einem buch machen will, das ich gerade lese. die blaue farbe auf der rückseite des sehr unhandlichen, meterlangen geräts geht sofort ab, aber der held der steine sagt, dass das ganz normal ist. dann kehre ich ins altersheim zurück, suche die station, zu der ich zugeteilt werde, werde in der garderobe von zwei mitarbeiter*innen über eine bewohnerin auf das laufende gebracht, um die ich mich kümmern soll (aufgew.)
(#) t. schreibt mir und beauftragt mich, einen tweet zur bewerbung seines theaterstücks zu schreiben, honoriert wird das mit 130 euro. nach langem grübeln twittere ich die distanz zwischen volker und mir beträgt 130km (weil ich €130 für diesen tweet bekomme). später bin ich bei den tddl, es findet heuer in einer art mensa/wirtshaus statt, alle sitzen an so runden tischen, die jury bestellt sich eisbecher direkt auf die bühne, eine teilnehmerin schweigt 20 minuten lang statt zu lesen, das übliche halt, ich gehe noch schnell auf die toilette, dann ist es mir peinlich, so ein hässliches hemd anzuhaben, aber es ist keine zeit mehr, ins hotelzimmer zu gehen zum umziehen, zum glück hat c. mein tiger-t-shirt mitgebracht. noch später schlüpfen aus so einer art stabmuscheln aus den ritzen zwischen den balkonbrettern durchsichtige glasaale, sie krabbeln dann zunehmend flink und sich dabei in weiterhin glasig-durchscheinende echsen oder olme mit fransen am maul verwandelnd in richtung fenster, das wir gerade noch rechtzeitig schließen, es sind schöne tiere, aber in der wohnung müssen wir sie ja auch nicht haben (aufgew.)
in l. am campingplatz hat es gerade geregnet, die wiesen sind alle ungewohnt grün. uns wird auf der terrasse ein heißgetränk angeboten, ein italiener erzählt uns von der besten speise, die er jemals gegessen hat, es war im wesentlichen ein mit salami belegtes brot, aber es war eben diese ganz spezielle salami, die er dann sehr detailliert beschreibt, exakt richtig fett, aber nicht zu fett, und pfeffer und zwiebeln, aber kein knoblauch und das fleisch exakt so und so etc. (aufgew.)