ja es war eigentlich eh ganz ok liebe blogosphere
heimkommen und im bett like a rolling stone hören, das und andere klischees, aber trotzdem
entweder das van-sant-gesetz (immer einer gut, einer schlecht) gilt nicht, oder es war doch elephant der schlechte. nur dass venus in furs ja eher nicht das erste lied auf der b-seite ist, aber bitte
c. hat mir den
datenstrudellink gemailt, wo die alten peter licht videos immer noch in furchtbarer qualität online sind
(wie häufig in letzter zeit diese sehr unkonkrete erinnerung an ein gefühl, von dem man nicht mehr weiß, wie es war, wie gestern, als sich die lifttüre schloss und ich an die feten damals bei f. denken musste)
ja, netter abend gestern. gespräche über schoppenhauer und warhol. c. sagt, das ist strukturierte wirrheit. mit dem bus heimfahren.
(
#) fuchs über tokio hotel
va. kommentarpostings beachten
wolf parade, wegen denen ich das rondo, in dem sie gefeatured wurden, monatelang aufbehalten hatte, um mich zu erinnern, die mal anzuhören, und nach denen f. jedes mal fragte, wie die denn seien, wenn sie mich besuchte und das rondo am kleinen zeitungshaufen am fensterbrett liegen sah; wolf parade jedenfalls, finde ich gar nicht so besonders.
by the way:
die tokyo-hotel-fans
die sonne auf der bank vor dem haus
die gefrorene erde in den schälchen zum vorziehen
f.s anruf am balkon, patt garrett im hintergrund
(neulich kurz nachgedacht, wie das war letztes jahr im sommer, ohne netz. und ob ich es hier nachlesen könnte. und ob ich im sommer letztes jahr im winter hier nachlesen werde können)
nichts über die germanistentagung schreiben, nichts über den frisch-vortrag, nichts über den heine-liederabend, nichts über magnusson, zeitungsausschnitte wegwerfen, notizzettel wegwerfen, stecker raus
wie zum beispiel diese gewissheit, als t. aufstand, rausging, dass das moment schon vorbei ist (nur nicht mehr, wann es war), an dem wir beide noch wußten, ob das noch eine verletzende nachlässigkeit oder schon gerade das ist, weswegen man befreundet ist, dass man nicht mehr nachfragen muss, und was ist jetzt, weil das ungesagt immer bei jedem nicht einmal mehr verabschieden müssen dabei ist, oder ob es nicht eine nachlässigkeit ist, nach der man dann irgendwann ein bier trinken gehen und sich dabei erzählen gehen muss, was man für lehrveranstaltungen belegt hat oder wie es den kindern geht
wie zum beispiel p. davon erzählen, wie ich a zuhörte und immer fand, dass die sätze, die sie sagte, so herrliche songtitel sind; unbedingt einen song schreiben wollen mit dem titel "your life in a matchbox" und dem refrain "the old evil songs / i won't sing them again / another song about desire / how you like my mittelschulenglisch"
wie dasitzen und die menschen alle so schön finden
wie zum beispiel statt b. zu antworten von mir selber anzufangen
wie zum beispiel sich schon wieder selbst zu verleugnen, immer nur denken, was redest du denn, warum müssen wir immer reden (am nächsten tag blickt man von der zeitung auf und ist erleichert über alles, was man doch nicht gesagt hat, getan natürlich auch)
wie zum beispiel sich darauf zu freuen, morgen f. zu mailen
wie zum beispiel sich auf den nachmittag freuen, einen ganzen tag nur einen roman lesen, sonst gar nichts, mit a. und f. in der küche sitzen, kaffeetrinken
wie zum beispiel auf einer to-do-list unter "balkongemüse vorziehen" stichworte notieren "liebe - houellebecq - lunge"
wie zum beispiel keine lust haben, morgen überwachungskameras fotographieren zu gehen
wie zum beispiel zu b. sagen, wenn ich mir über die schulter schaue, muss ich immer wieder nur lachen, wie gut das alles ist
o. wußte ja auch immer mit witzchen über
emokids zu unterhalten