jugend von heute

(#) gestern vor der alten schule mittaggegessen, die hatten wohl gerade aus, so ein jugend-von-heute-gefühl, das befremden, wenn man nicht mehr denken kann, das sind meine folks, wenn die beängstigende turnschuhe, hoodies, frisuren, gesten und gehweisen haben, wohlwollen natürlich auch, aber von außen, trotzdem natürlich schönheit, alles noch so wie es immer war und immer sein wird: die jungs voraus, dann die mädchen, überlegt, war das bei uns auch so; es war, bis ich f. kennenlernte, danach eigentlich auch (anziehsachen, vornamen, die wir früher lustig gefunden haben), dabei dieses glänzen, das alle menschen mit dem 18. lebensjahr verlieren, ganz hinten kommen die zwei coolen, haarschnittsmäßig ((c) lotman), sie dreht ihm eine zigarette, eine wahrheit und schönheit, man möchte heulen vor freude, man möchte ihnen zurufen: haltet still, verharrt, werdet eurer jugend, eurer schönheit, euer unmittelbarkeit gewiss. erkennt, dass auf erden nichts besseres mehr kommen wird, ruft dem augenblick zu, er möge verweilen (wie neulich diese maturantinnen, die über radikalen konstruktivismus zu diskutieren glaubten, ständig logische, erkenntnistheoretische und ethische kategorien mischten, man wollte ihnen zurufen: haltet ein, man wagte nicht, die schönheit zu stören). wobei das lotman'sche haarschnittsmäßig natürlich wie alles andere auch nicht stimmt: wie viele abende haben wir ausgeharrt unter den besten haarschnitten und exakt eng genug zulaufenden jeans und hätte es dem herrn in diesen stunden gefallen, die erde sich auftun und die gesamte kneipe versinken zu lassen, er hätte keine gerechte seele zu sich genommen (oder eigentlich schon; die gerechten, von denen wir sprachen, wird dereinst der gefallene engel zu sich rufen, der uns die erkenntnis des notwendig falschen bewusstseins, die moderne welt und das schöne leben gebracht hat).

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(#) und dass ich mittlerweile die geschwätzigkeit, die links & das befinden aus dem klimbim ausgelagert habe. befinden überhaupt.

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dass auch nie eine ruhe ist, muss man wieder was downloaden kaufen

(#) das bierbeben - alles fällt
(#) brian eno w david byrne - my life in the bush of ghosts

oder weiß wer gegenteiliges?

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(#) bachmannpreis 2005 videostreams (allein die bildregie: ein abflauen des textes im ersten drittel: warum nicht cut of das mischpult, langsames auszoomen aufs publikum, alle blättern um, cut auf vortragenden close-up. hoffentlich toppen sie heuer die spielbrettbühnenarchitektur noch, obwohl, wie sollte das gehen)

mit hass verbrüht

(#) the de de derrrang derrrangs @myspace

blog it forward: neue weblogs entdecken

meine 3 surftipps (blog it forward erklärt)

(#) driftwood
(#) taratorka
(#) haikunews

blog it backwards

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(#) say no

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(#) das lähmende von lob, immer wieder (kritik aber noch schlimmer)

chk chk chk

(#) "dass mein weblog immer öfter zum instrument des sich-nicht-äußerns wird"

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(#) gestern nach brokeback zum ersten mal in diesem blöden gekünstelten südstaatenenglisch noch schnell zu final, heute mit p. mit letts'/cliftons film geschichte gelernt, dann tarantinos csi, dann doch mal peekvid angeguckt (gleich mal das pure morning video, das wir ja damals bei s. geguckt hatten), freut sich die kulturindustrie auch mal wieder

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(#) menschen mit "clear-vorname netzname" im mailverzeichnis speichern

(#) kopfweh, pollenallergie, halskratzen, augenweh

(#) wie wenig man an einem vormittag erledigen kann: zwei textchen korrekturlesen und abschicken, zwei literaturangaben für die sexblogarbeit copypasten, nichts. (so wie ich auch s. gegenüber meinte, vor dem literarischen quartett, gestern nichts erreicht außer einem 1-seiten-text, rest so nachrichten-hören, mal bisschen musik anhören, mal bisschen feeds lesen, mal eben einen happen essen. dann, beim stenneck, wieder mal über die unmöglichkeit nein zu sagen, ohne sich umzubringen (der moment, wo das gespräch von einer betonung eines nebensatzes vom normalen gespräch unter bekannten über verschiedene themen kippt in ein gespräch über fragen, die man sich nicht stellt, um weitermachen zu können.). s. noch eine mail nachgeschickt, was mir am heimweg noch eingefallen ist. mir vorgekommen wie eine romanfigur von andreas maier. better than a documentary i guess.)

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(#) die distinktion-durch-dissidenz-maschine

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(#) i feel in love with the modern world

(#) sie werden wahnsinnig in diesen räumen

(#) if i had my life to live over, i'd pick more daisies

(#) dandyism

(#) das bessere leben (and when will it come)

(#) and what girl are you talking to right now

(#) uh, they bought my soul

(#) (am freitag, beim radfahren wirres zeug, antikapitalismus und handlungsmöglichkeiten betreffend (von der unmöglichkeit nein zu sagen), text-leben-verhältnisse natürlich auch, von meineckes mode und verzweiflung, manifeste ja überhaupt, nach days of being wild zum kreml, seemann-bier, viel großartig erscheinende noch-nicht-einmal-gedanken immer, pläne für manifeste fürs resort, für texte, für dinge, natürlich alles unsinn, gestern zu f.s magisterfeier, mit t. über dinge (falsch-richtig-verhältnisse, heute beim zähneputzen über alles, was ich doch nicht gesagt habe, gefreut), noch mehr falsches gedacht, heute nur eoc, britta, beck, vielleicht dann noch richman, wieder vieles wirr-unstruktierert, immer besser gar nicht erst probieren, nur so rumhocken, zuhören, zuschauen, das dann doch nicht können)

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heute geträumt, ich würde wieder bloggen, dabei gibt es nur wieder einen programmhinweis zur freizeitgestaltung

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(anita bryant hätte bei...
(anita bryant hätte bei früherem bekanntwerden natürlich...
mauszfabrick - 10. Jan, 16:13
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(später noch was zu einem foto/video am meer, der spielort...
mauszfabrick - 30. Apr, 14:37
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(dann noch was mit flyern von s., die ich mitnehme...
mauszfabrick - 3. Mai, 10:24

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