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#) fairyfox(1) deluxe:
aber, und das wird jetzt viele leser freuen, ich habe mir eine tolle strategie überlegt, mit der sich der pärchenterror abschmettern lassen sollte. es ist nämlich so, dass es im suaheli kein grammatisches geschlecht gibt. stattdessen werden die substantive nach einer völlig undurchschaubaren logik in verschiedene nominalklassen eingeteilt. in zweiten befinden sich zum beispiel pflanzen, die frucht aber findet sich in der fünften neben elefanten. und menschen stehen in der ersten klasse, ihre körper aber wieder woanders.
nach einem derartigen vortrag ist die hälfte der anwesenden gäste sowieso schon längst gegangen. falls dann noch welche da sind, die einen wegen der persönlichen lebenssituation trietzen, kann man gönnerhaft und selbstgefällig auf dieses hinweisen: paariges und unerwünsche personen stehen in der selben nominalklasse.
(bleibt nur noch zu ergänzen, dass ich neulich mal mit der zeile
am spielplatz die sicherheit der spielgeräte schon einmal im voraus abwägend lacherfolge erzielen konnte, die, wie heißt es doch so schön,
im halse stecken blieben. bald ist wirklich alles beim teufel.)
(1) generell eines der letzten blogs im herkömmlichen sinn, das ich noch so richtig gerne lese
(#) the carpet, too, is moving under you
(#) women as lovers beim zweiten ernst gemeinten anlauf für doch recht gelungen befinden
(
#) "
you totally did know that that would happen /because you are a jerk who's too stupid and too greedy and too unmotivated to do anything else but still be the biggest / and still do what other people tell you to do"
(keine einzige platte für den listenwahnsinn07, keine, die so wichtig wäre. musik ist nicht mehr wichtig. buch aber auch keins. filme waren uns nie wichtig)
(#) oder auch dinge wie: poster an den wänden oder nicht, pi und afx, davor noch smashing pumpkins, die neunziger des vergangenen jahrhunderts ganz allgemein (bricht ab)
(#) moleskine-news: wie aufstehen, den plattenspielerarm ins schwärzeste schwarz legen, ihre hand auf meiner schulter spüren, denken: das bedeutet nicht mehr, als es schon selbst ist, das steht für nichts, ist kein zeichen. zeichen sind besser. darum geht es in meinem lieblingssong: they're stupid like i told you / stupid as the simple thought of ever thinking at all. dann ein diagramm, das die entwicklung meines gedankens veranschaulichen soll: zuerst diskursabkehr, die dann in dummheit und faulheit versackt und dann der gut gemeinte rat, wieder radikaler, zynischer und kälter und vor allem weniger glücklich zu werden, wie früher, dazwischen immer abkürzungsbuchstabentragende ereignisse, die verdeutlichen, warum sie den denkfluss wann genau stören. dann dazunotiert: völliger unsinn: geist/körper-trennung =phallokratischer humanismus. in krakelschrift übertragen von der meinecke-analyse-mitschrift: verwirrung deluxe: (drei anfangsbuchstaben, der redaktion bekannt).
(#) stimmungen, in denen man ganz unbedingt sofort die nächste deppenapostrophkneipe nehmen muss
(#) diffuses rumarbeiten, texte ganz verquer anlesen, ideen halb verfolgen, halb rumtreiben lassen. kirillow wieder gefunden, ganz vergessen, wie zentral der text ist, so befindlichkeitsdeckungsmäßig: achja, so war das damals. irgendwie ertappt beschämt gefühlt: und jetzt ist mir das alles auch egal. probleme in erzählung von sich selber: schaut man sich an und denkt, das passt doch aller gar nicht zu dir, du müßtest doch wie die figuren in dem text alleine, einsam, verzweifelt und wütend sein anstatt so. (dieses kippbildding: könnte man nächstes jahr beides erzählen: also der herbst06, das war eine scheißzeit, so viel dummen blödsinn, den ich längst schon wußte, habe ich da noch einmal gemacht. zu uncool zeit verschwendet. und: der herbst06, das war besser als alles zuvor, das glaubst du nicht. wäre beides gleich wahr oder so was ähnliches eben. wie m. gesagt hat, er hat noch so stills, wie ich mit c. damals auch die theorie entwickelt hatte, es wäre eben immer beides wahr, stills in denen etwas wirklich wahr und gewiss ist für den moment. oft morgens natürlich.)