auch aktueller anlaß

immer wieder schön:



das gespräch, das die beiden herren hier führen, würde ich übrigens gerade auch um gefühlte 200% lieber lesen, als fontanes realismuskonzept in einem absatz vom französischen naturalismus abzugrenzen. an meinem grab hätte ich derzeit übrigens am liebsten, dass susanne heinrich und benjamin lebert einmal ein berühmtes gespräch über die vor- und nachteile von cosmo und ym führen.

und zur feier des tages geht das übrigens nun als stöckchen raus an
  • lotman
  • creekpeople
  • agrynia
  • gespraechsfetzen
wer soll an euren gräbern worüber reden?

jugend, sünde, ich-ag

für am liebsten mittelfristig planende sei auch an dieser stelle noch einmal hierauf verwiesen, damit sie, wenn morgen die fernsehzeitschrift kommt, ihren video- oder dvdrekorder schon vorprogrammieren können, wenn samstags was kommt, was sie zwar gerne mitnehmen würden, aber aus dem man nicht ganz so hohes symbolisches indie-kapital schlagen kann wie aus dem besuch einer mischung aus patty-smith- und ginsbergabklatsch und michael köhlmeier und dann gibts es als hauptsache auch noch die musik. außerdem gibt es dort eine historische altstadt, auch so etwas, was man mitnehmen kann.

achja und am freitag ist poetry slam am üblichen ort und m. bestellt, man möge pünktlich kommen.

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(#) i love my nightshop

via (#)

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m. sagt immer, es gäbe hildesheim gar nicht, das hätten die da oben sich nur ausgedacht. insofern ist mir natürlich auch egal, dass mein lieblingsnachwuchstextpopstar susanne heinrich u.v.a.m. (um es mal mit der wettendass-tv-zeitschrifts-ankündigung zu sagen) dort dingsen. viel weniger schlimm als literaturhaus kann das trotz angenehm verwirrendem webdesign allerdings eh nicht sein. webdesign, auch so was: daylight webdesign to-night party-time. wann machen denn die endlich ihr neues raus, herr kozalla betont doch schon seit jahren, das sei praktisch schon im presswerk. die haben vielleicht zeit.

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ich hätte am flyer zum ersten konzert meiner band neuerdings lieber als genrebezeichnung doch "abfuckrock" stehen, obwohl "sad arty post-post-punk-electro-emo-scheiß" natürlich auch gut gewesen wäre. die neue liars sollte übrigens auch in keiner mp3-sammlung im unterordner "nur in rasierklingenfreien räumen hören" fehlen.

krawall-hiphop und gewalt

nicht im bewußtsein, hier geil abgelieftert zu haben, sondern aus frustration über die völlige irrelevanz des eigenen tuns und/bzw. der wissenschaft, die man dummerweise mal inskribierte, und weil so viel zeit für die schublade einfach zu schade wäre, steht hier trotzdem eine völlig zwischen allen stühlen (anbiederung an das lv-thema bzw. lv-personal-geschmack vs. idiosynkratisches eigeninteresse) entstandene proseminararbeit zum download zur verfügung, die nicht so recht weiß, was sie eigentlich will, aber viel mit bushido und den autos in frankreich zu tun hat:

weiszte-alter (doc, 86 KB).

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(ich wollte übrigens seinerzeit t. zum 17. geburtstag ein mixtape brennen mit nur songs über 17 sein. allerdings wollte ich damals auch noch, dass es erstens songs sind, mit denen man angeben kann und zweitens mußten sie irgendwie gemein sein. das war dann doch nicht zu schaffen.)

soy un perdedor

endlich trotz tabakwerbungsverbot das spex-xxv-ding gekriegt, nach erstem reinschauen schon klar: naturgemäß (bernhardjahr: naturgemäß trotzdem benützen. trotzdem sagen, dass man naturgemäß trotzdem benützen kann) besser als sämtlicher sz-50-jahre-scheiß zusammen. allein die zusatz-dvd, für mich als mtv-freies kind gleich völlig neuer kosmos: 90ies-videos gucken. (besonders reizvoll, wenn man keine zeit dafür hat) 90ies überhaupt. was für lächerlich falsche strategien die damals noch benützt haben. die zeit, als beck noch relevante musik machte. beck überhaupt. die erste zeit, wo man musik gehört hat. die ersten lyrics, die man sich auf korbballschuhe geschrieben hat. ich jedenfalls kann das 90ies-revival eigentlich schon nicht mehr erwarten, es war ja nicht alles schlecht.

allein das wort schon

auf meiner persönlichen people-to-kill-liste, die ich aufgrund meiner leidenschaft für high-school/collegefilme führe, steht neuerdings pony recht weit oben, weil sie mir diese flausen in den kopf gesetzt hat, als hätte ich geld für so was.

neue pulsadernaufschneidemusik von owen ashworth

"neither of my first two albums were ever mastered properly because at the time that they were made, i was a dumb, depressed kid who didn't really understand the point of mastering. i thought integrity meant making terrible sounding albums."

(#)

und empfohlen von jamie steward auch noch übrigens, dessen bester albumcoversticker aller zeiten hier auch noch einmal gequotet werden muss:

"when my mom died, i listened to henry cowell, joy division, detroit techno, the smiths, takemitsu, sabbath, gamelan, black angels, and cecil taylor."

note to myself

(#) beatpunk.org beizeiten mal alles auswendig lernen.

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(#) cunningham / aphex twin: rubber johnny

via (#)

note to myself: wenn zeit, nachlesen

(#) büsser & musik der neuen mitte

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(#) women of 1970's punk

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heute den ganzen weg zur uni und zurück gedacht, dass das größte wort der ganzen welt soulfullness ist.

yesterday i saw you on flickr

(#) tokyo hotel ist der shit, baby

(#) over and beyond

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(#) blumenau: die verlatenightisierung der welt

die welt ist alles, was die ersten 10 hits sind

(#) unterschichtsfernsehen

(#) nachmittagsfernsehen

(#"nur mehr tittenvideos auf mtviva"

(#) "emoscheiß im nachmittagsfernsehen"

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seit montag schon diese ständig im raum stehende frage: was sagt bill murray zu scarlett johansson, nachdem sie gesagt hat: does it get easier?

(&gleichzeitig genau wissen, dass ich es lieber nicht wissen will, er sagt, glaube ich, nämlich nur no... yes..., irgendsowas, &dann sagen immer alle nur, es wird immer noch schwieriger, parka (#) &mercedes (#) &h. &seine pensionsvorsorge &überhaupt alle &dabei wäre doch alles, was man wollte, möglichst gar nichts, so wie ich früher war, dass man irgendetwas ganz einfaches macht und das reicht dann schon, &dass es dann immer so bleibt, &ganz sicher will ich nichts aus mir machen, &die neue tomte gefällt mir auch nicht mehr, &diese ganz plötzlich ganz dringliche gewissheit, dass ich am allerliebsten t. heiraten würde, die würde dann immer alles können und an alles denken und alles machen und geld verdienen und schauen, dass die kontoführungsgebühren angemessen sind und ich würde nur zusehen oder irgendwo rumsitzen können und meine zerfaserung und den ganzen emoscheiß im nachmittagsfernsehen genießen, &ach, scheiß jugendwahn &in wahrheit wird man immer nur dicker und häßlicher und dümmer, das ist, neben vielem anderem, das größte defizit der wahrheit.)

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heute herrlich quengelig. versucht, einen langen beitrag zu schreiben, der meinen neuen rss-reader disst und meinen alten browser lobt (grundton: alles neue braucht man doch gar nicht). gerne wäre ich auch gerade wegen kleinigkeiten eingeschappt, aber es ist ja nichts. im schreibwarendiskonter einen herzförmigen lutscher geschenkt bekommen, versucht gewesen zu fragen, ob ich noch einen bekommen könnte, weil ich gerne meiner freundin einen schenken würde, aber auch selbst einen essen. kurz vor der vorstellung geschaudert, dinge überlegen zu müssen wie, ob man einen herzförmigen lutscher lieber herschenkt oder behält. oder wie einen herzförmigen lutscher zu verschenken. so wie gestern v. fragte, ob ich eigentlich eine freundin hätte und ich so: nee, spar ich mir morgen was, nichwahr. momentan sauer auf meinen mp3-player, weil er bei shuffle immer nur lesbenpunkrock bringt und latent auf f., weil ich sie nicht anrufe. und jetzt hören wir alle my bloody valentine und fassen uns an den händen und konzentrieren uns auf unser elend und darauf immer genügend vitamine zu uns zu nehmen.

ihr habt ihn nur live gesehen

ich habe übrigens einmal mit dem sieger des protestsongkontests tagessuppe gegessen. gratuliere, jörg.

edit: (#) das hätte ich gern gesehen.

hifi science fiction

überlegt, ob ich lieber hätte, dass conor oberst vor oder nach mir stirbt. eigentlich lieber vor mir, es wäre zu ärgerlich nicht nur das jeweils neue fall-album, sondern auch das neue bright-eyes-album nicht mehr zu erleben. außerdem freue ich mich schon jetzt ein wenig darauf, zu seinem tod einen nostalgischen eintrag in mein smartphone zu tippen, der das spät- und alterswerk rühmt und ein wenig auch auf das jugendwerk eingeht. dann setze ich mich mit einem guten e-book vor den virtuellen kamin, oder so. geht doch nichts über retro-zukunfts-fantasien.

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steven cohen (#)

steven cohen (#)

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(anita bryant hätte bei früherem bekanntwerden natürlich...
mauszfabrick - 10. Jan, 16:13
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mauszfabrick - 30. Apr, 14:37
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mauszfabrick - 3. Mai, 10:24

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