dich in gespenster

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(#) nachgetragene liebe

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(#) die industrialisierung hat ja auch dazu geführt, dass wir unsere körper als maschine deuten, denn das ist die zeichenwelt, in die wir geboren sind. um aber den menschen gleich zur menschmaschine zu machen, müsste erstmal klar sein, an welcher stelle die willensbildung einsetzt. vor oder nach der verdauung? der vorgang des essens könnte von einer maschine simuliert werden. aber es ist immer noch möglich, einen menschen beim essen seelisch so unter druck zu setzen, dass er sein essen wieder auskotzt, und genau da funktioniert die analogie zur maschine nicht. unser unbewusstes ist so mächtig, dass es alle funktionen des körpers außer kraft setzen kann. das unbewusste ist ein reich, in dem ökonomie und effizienz keine rolle spielen, dort wird nach ganz anderen, irrationalen regeln gespielt. darum ist es so interessant als ein ort der auflehnung. bei einer maschine spielt effizienz immer eine rolle. ich glaube erst an das unbewusste einer maschine, wenn ich sie durch seelische grausamkeit zum kotzen bringen kann. (!!!)

felix kubin im interview im skug #74

(abt: tatsächlich jetzt erst gelesen)

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(#) meinecke-interview-videoclips (merkwürdig-unangenehm eine so bekannte schreib- und singstimme sprechen zu hören)

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(#) schaum der neue praschl? (im sinn von: genau so geht bloggen jetzt)

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(#) mit der üblichen verspätung the devil and daniel johnston schauen, mit der üblichen verspätung doch nichts rechtes dazu bloggen (die darin erwähnte brian-wilson-autobiographie "wouldn't it be nice" lesen wollen). jedenfalls: ohne die johnston-doku gesehen zu haben hat niemand (foucault ausgenommen, wenn er noch leben würde) ein recht sich zu kunst, pop oder liebe/wahnsinn zu äußern (und das trotz mancher "origineller" "einfälle" des "regisseurs")

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(#) das geräusch wenn die kette von der 6 auf die 7 springt / dann, wenn irgendwann endlich alles besser und anders wird kann nicht mehr in der zukunft liegen (junge menschen neidvoll anstarren) / weich wie durch ein sieb

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(#)



via

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(#) für gespenster: roisin murphy-interview in der spex im gegensatz zu malo eben schon sehr interessantistisch und musikhörenwollenmachend und denkenwollenmachend und textmachenwollendmachend gefunden (in etwa wie lotmans twittervideo)

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kommentare

Das klingt erfreulich....
Das klingt erfreulich. Hals- und Beinbruch. Verfolge...
mflat (Gast) - 5. Nov, 15:27
es entsteht imho gerade...
es entsteht imho gerade die möglichkeit, dass...
assotsiationsklimbim - 5. Nov, 12:14
man beachte bitte auch...
man beachte bitte auch meine inzwischen differenziertere...
assotsiationsklimbim - 3. Nov, 16:17

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