...

(#) oder ich werde hier sein... beschreiben als rückwirkend die kracht-technik explifizierendes, darauf gebracht von s.9f von etc. oder endlich was sinnvolles zu fremdwörterbuchsonette etc.
Lebensmensch - 22. Jul, 01:54

das verstehe ich nicht, würde es aber gerne, da ich das buch auch soeben gelesen habe.

mauszfabrick - 2. Aug, 16:49

welches der beiden bücher hast du gelesen, ich werde hier sein oder fremdwörter?
Lebensmensch - 4. Aug, 11:35

sag ich nicht!
mauszfabrick - 4. Aug, 17:59

kurz gesagt war der gedanke wohl der, dass ich werde hier sein... eben dadurch dass es so durchgeknallt daher-jüngert (sprachlich und inhaltlich) deutlicher als seine vorgänger zeigt, dass kracht seine texte immer schon so gebaut hat: er hat irgendwas (wobei letztlich egal ist, was) diskursives hergenommen und so perfekt nachgemacht, dass es wie ernst/naiv ausgeschaut hat und tendenziell das dann auch war - in dem sinn eine der schönsten poptechniken, durch distanz, reflexion und ausgebufftheit nähe, unmittelbarkeit und pathos zu erzeugen.
Lebensmensch - 5. Aug, 18:10

das ist eine schöne überlegung und gott und ich werden es dir danken. ich glaube dass das, was wir uns im seminar überlegt haben, dem was du schreibst, nicht ganz unähnlich ist. wir haben ja auch sekundärliteratur zitiert bekommen, wo immer von krachts ästhetik die rede war, woraufhin der prof meinte, dass es diese ästhetik ja nur in form einer inszenierung einer solchen gebe, bzw in der inszenierung von mehreren, die letztlich nicht auf einen nenner zu bringen sind und den begriff von krachts ästhetik ad absurdum führen. und wir haben festgestellt, dass die komplexität und dichte der permanenten zitate (der roman ist ja nur zitat) in kontrast zu der einfachen sprache und oberflächlichkeit stehen. man kann alles lesen, versteht aber nichts. ist dieser kontrast auch der, der das bewirkt, was du distanz - nähe refelxion-unmittelbarkeit nennst? jedenfalls ein, wie der prof sagte, "saugeiler roman".
mauszfabrick - 6. Aug, 11:16

in der tat sind wir uns hier sehr nah, wenngleich ich auch einer sozusagen sekundären ästhetik nicht pejorativ klingende attribute zusprechen würde, wie etwa dass sie sich "ad absurdum führen würde" (meta-ästhetik ist nicht mehr oder wenige absurde ästhetik als normale ästhetik). und der kontrast, der durch von dir angesprochene doppelte codierung zustandekommt, ist wahrlich "saugeil".

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