...

(#) abt. man muss nur die stellen kennen (folge 365)

und wir müssen uns auch die frage gefallen lassen, was wir eigentlich einem genre, einer idee von musikalische rausdrucksweise, die vielleicht 15 jahre vor unserer ersten platte das erste mal artikuliert worden ist, oder sogar noch früher, neues hinzugfügt hatten. außer dass wir es jetzt waren, die die wut der jugend in sich hatten. es gab eine zeit, und die ist so lange nicht her, da hat diese wut bedeutet, das alte zu verdammen und vom thron stoßen zu wollen, mit einer neuen idee von kunst, künstlerischem ausdruck, oder wie auch immer man das nennen mag. (33)

ich habe den sehnsucht, etwas zu ändern, an der art und weise, wie ich lebe und arbeite. im rückschluss wird das auch meine arbeit selbst ändern. da bin ich sicher. ich möchte weniger von dingen singen oder sprechen, sondern mein leben und meine arbeitsweise für mich sprechen lassen. (58)

manchmal denke ich mir, so ein bisschen verzweiflung, existenzangst und wut auf die welt tun meiner arbeit gar nicht (155)

nach all den jahren aufrichtigen dagegenseis und einer gewissen weigerung, die welt so hinzunehmen, wie sie ist, muss sich eigentlich bei jedem denkenden und fühlenden menschen irgendwann einmal die sinnfrage stellen. es geht auch gar nicht darum, die herrschenden verhältnisse anzuerkennen oder sich damit abzufinden, sondern viel eher um die gestaltung eines irgendwie glücklichen lebens innerhalb dieses dramas. die große lüge zu leben und gleichzeitig von der lüge zu wissen, zu dieser perfiden quadratur des kreises hat sich das leben in unserer gesellschaft nun mal pervertiert. (181)

was meine kunst anbelangt, glaube ich nicht mehr, dass sie einen kampf mit diesem system zum thema haben darf. ich will so arbeiten, dass meine art und weise, das wie meines tuns dieser kampf ist, oder besser: diesen kampf mit all seinen widersprüchlichkeiten und verlogenheiten widerspiegelt. (183)

...

(#) im gefängnis (oder in der schule?) nehme ich die grüne, sechsbändige ausgabe der tagebücher von sophie von la roche mit, es stellt sich dann heraus, dass da auch ein roman, ein briefwechsel etc. dabei sind, es also eher eine sechsbändige werkausgabe sein muss, es ist auch alles sehr verwirrend, weil meine mithäftlinge/schüler/innen sich ständig einzelne bände ausleihen und ich nie den überblick habe, welchen band ich jetzt schon durchgesehen habe. später komme ich drauf, dass einer der grünen bände wiederum sechs gelbe einzelbände enthält, die die tagebuch-bände sind. dann wird ein tag aus zwei perspektiven/in zwei versionen erzählt (aufgew.)

...

(#) in venedig (oder berlin?) entscheiden wir uns nach einem blick auf den stadtplan zu einem an einen der häfen anschließenden strand zu fahren, es fährt eine von der öbb betriebene mischung aus straßenbahn und regionalbahn dorthin, es ist sehr schön. a. schickt via whatsapp fotos aus dem wienerwald: im schnee sind spuren einer haselmaus zu sehen (aufgew.)

bei einer zeitschrift werden zu werbezwecken bei drei ausgaben give-aways beigegeben, einmal ist es ein einwegrasierer, naja. wir sind dann in einem einkaufszentrum, es ist in dem haus, in dem früher das altersheim, in dem ich gerarbeitet habe, untergebracht war, ich muss dann noch etwas aus schwaz abholen, was ich zu fuß mache, durch das barfuß gehen auf schnee und eis werden meine zehen ganz blau (aufgew.)

sie haben die bäume und büsche auf der böschung am rand unserer terrasse gestutzt und entfernt, später auch die böschung abgetragen. einem fußweg entlang gehen wir zur nahe gelegenen küste, wir wollen aber nicht im seitenarm namens seashire baden gehen, sondern gehen den holzsteg der küste entlang bis fast nach vorne bei der plymouth-mündung (also fast rund um die halbinsel, auf der sich die stadt befindet) in die lagune, die hier auch zum offenen meer hin offen ist (der eigentliche strand ist auf der schmalen, plymouth-mündungsseitigen nehrung in richtung offenes meer hin, aber wie viele andere leute aus der stadt baden wir lieber schnell hier: wir springen ins wasser und schon nach wenigen schwimmzügen spüren wir das kältere, frische plymouth-wasser, das sich hier mit dem warmen, abgestandenen seashire-wasser mischt (aufgew.)

ich bekomme eine spezialausrüstung zu meinem helm, einerseits ist es eine art zusatzdisplay, in dem mir verschiedene infos angezeigt werden, andererseits kann ich mich in alle nahe anwesenden kreaturen verwandeln; im künstlichen bach, der als ottergehege dient, diskutieren wir pokémons nun, ob wir im kampf gegen die roboter überhaupt mitkämpfen wollen, eine dank meiner verwandlungssuperpower in erfahrung gebracht info ist hier entscheidend: die roboter sind stärker als wir, aber haben eine entscheidende schwäche haben: sie wollen leben (aufgew.)

ich besichtige ein zimmer in einem coworkingspace, es wird gerade eine mischung aus gruppendynamischer übung und yoga durchgeführt, die teilnahme ist natürlich freiwillig, aber alle werden via sozialem druck wohl mitzuwirken gezwungen, es liegen alle nebeneinander auf einer überlangen couch und müssen mit verschränkten armen irgendwie informationen weitergeben, mal funktioniert es wie ein bit, das weitergegeben wird, mal wird das bild einer katze gebildet (alle kennen das außer ich und es wird nichts erklärt und ich mache halt mehr schlecht als recht mit). da die miete viel zu teuer ist, wird vorerst doch nichts draus, erst später, als sie die einzelnen (sehr großen) zimmer in kleine cubicles aufgeteilt haben. wir suchen dann i. und es erscheint kurz alles sehr tragisch, im krankenhaus stellt sich aber alles als witz und überraschungsparty heraus, wir feiern und trinken bier. später schicke ich c. noch ein foto aus der ans coworking angeschlossenen sporthalle, in der wir basketball spielen, was schon sehr toll ist. vor dem heimgehen (es dämmert bereits wieder) schaffe ich es leider nicht wie l., mich eiskalt abzubrausen, auch wenn ich ja weiß, wie gut es mir tun würde und wie erfrischt ich dann wäre (aufgew.)

...

(#) eine fernsehdoku über einen christlichen mönchsorden, sie sind einer der ältesten männerorden überhaupt und bekannt für ihre bahnbrechenden leistungen im bäckereihandwerk (haben irgendetwas entscheidendes bezüglich brotbacken ins gebiet des heutigen deutschland gebracht), ihr habit ist eine schürze und perücke (lange haare), jemand und ich interviewen dann einen der jungen mönche, er berichtet von drag- und transfeindlicher hate speech, die die ordensleute deshalb ertragen müssen, es erinnert mich an andere berichte von transfeindlichkeit und nimmt mich so mit, dass ich weinen muss, zum glück führe ich das interview nicht alleine, das ist ja äußerst unprofessionell. hinterher gehen wir noch gemeinsam skifahren und ich unterhalte mich dem mönch über männliche weiblichkeit und weibliche männlichkeit, wir kommen zu einer art von skalendiagramm, auf denen männlichkeit und weiblichkeit mit schiebereglern auf zwei skalen visualisiert werden (aufgew.)

...

(#) ein teil des gasthauses ist durch eine reihe von cowboyhüten abgesperrt, einige gäste denken, es sei dort reseviert, dabei ist dort das reservat. später kommen durch einen schmalen gang die inuit (aufgew.)

vor ort erkenne ich, dass das aus dem kinderfotoalbum bekannte kinderfoto, von dem ich immer dachte, es sei bei einem see aufgenommen, in wahrheit hier aufgenommen wurde: in die innauen (aufgew.)

p. hat zu einer party geladen, es ist in einer art villa mit swimming pool bzw. schwimmteich; e., h. und c. sind auch da, es ist dann die frage, woher der reichtum von p. kommt, und ob es an seinen vorarlberger wurzeln liegt
(aufgew.)

im meer sind beim letzten mal schnorcheln besonders viele fische, es ist besonders schön, ein erlebnis, wie es eigentlich insgeheim den ganzen urlaub ein bisschen gefehlt hat. wir begreifen: das geheimnis ist einfach, keine erwartung zu haben. später macht c. noch einige fotos, es ist dann aber auf jedem foto das haar von carrie brownstein zu sehen, wie das wohl auf die linse gekommen ist. aber eigentlich macht das die fotos sowieso nur besser (aufgew.)

eine dieser üblichen hotelzimmerpartys, j. kommt aus der dusche und erklärt, sie und h. werden heiraten, t. und w. führen eine serie von sehr merkwürdigen verrenkungen auf (in etwa wie helge schneider in jazzclub), aber sie machen das anscheinend immer so und es ist kein grund zur sorge (aufgew.)

ein sehr, sehr langweiliger film über doppelagenten, später stellt sich heraus, es ist der eine film von nicolas cage, als ein supercut in dem alle diese langweiligen cage-filme zu einem geschnitten wurden (aufgew.)

...

(#) c. hat ein geschäftslokal für die prosafestival-dauerausstellung gefunden, r. ruft mich an, wir müssen das jetzt ganz dringend jetzt sofort freiräumen, es war dort früher eine art platten- und secondhand-buchladen drin, trotz der eile würde ich natürlich gerade die platten gern noch durchschauen, bevor sie weggeworfen werden, es finden sich auch noch mcs und alte radios (aufgew.)

...

(#) eine topcheckerbunny-show, ich sitze im publikum und werde etwas gefragt, mir fällt nichts darauf ein und ich sage: ich habe den text vergessen. später in der umkleide der sauna sagt ein junger mann zu seiner begleitung, er sei froh, dass eine abwesende person nicht dabei ist, sie habe ja gar keine direkte beziehung zu ihnen, es geht offenbar um eine art erbschaftsstreit, den er in ziemlich großer lautstärke hier ausbreitet, dann hole ich mir aus den kühlschränken ein bier (aufgew.)

...

(#) clemens setz tweetet, er sei im sonnenstudio braunbär in innsbruck (aufgew.)

...

(#) eine veranstaltungsreihe im literaturhaus, ich muss dreimal irgendwie auf bibeltexte reagieren, ich konzentriere mich vor allem aufs gesamtkonzept und gut klingende schlagwörter für alle drei termine, alles andere schreibe ich dann in letzter minute, die üblichen troubles damit, einen ungestörten arbeitsplatz zu finden, dann reinige ich die puppe heinrich, über die diese deutsche sängerin, die auch beim letzten album von björk mit dabei war, einen song geschrieben hat, es ist ein sehr schönes, trauriges langgedicht, das sie a capella singt (aufgew.)

...

(#) die üblichen troubles mit dem im autobus vergessenen koffer etc., inzwischen ist im bus eine skischulklasse. später auf der fähre hat a. eine frisur wie sally von gntm, sie ist sehr, sehr müde, will eigentlich nur schlafen, hoffentlich wird sich nicht krank, fraglich ist, wer unsere gemeinsame geldtasche eingesteckt hat, kurz darauf beim termin mit eros ramazzotti lässt a. sich nichts anmerken, ich bin beeindruckt von ihrer professionalität. erst später fällt uns auf, wie schön dieser bahnhof architektonisch gesehen eigentlich ist, wir müssen dann noch in ruhe fotos für insta machen. später fängt johnny cash, nachdem wir uns gerade wieder versöhnt haben, wieder damit an, dass ich zu dick geworden sei und das beweise, dass ich ihn nicht wirklich liebe, zum einen reicht es mir wirklich und zum anderen ist es mir bei diesem großen alkoholisierten mann auch ein bisschen unheimlich, weil nie klar ist, wie er reagieren wird, ich mache ihm also eine szene und sage, dass ich sofort und für immer gehe, wenn er sich nicht sofort entschuldigt, aber er fängt nur einen langen monolog zum thema an, dass bei einem richtigen mann mit muskeln ein gewisser fettanteil kein problem sei, im unterschied aber eben zu mir, mir wird klar, dass ich meine drohung jetzt wahr machen muss, das war so nicht geplant, aber es hilft nichts, ich stürme möglichst melodramatisch aus dem zimmer. (aufgew.)

viele leute schwimmen im inn, die polizei weist sie harsch zurecht, es müsse alles ordentlich sein, da ja aus anlass der geburtstagsfeierlichkeiten der usa die königin von england auf staatsbesuch in der stadt sei. c. fällt ein witz dazu ein: die queen ist einer bude untergebracht. wir erzählen ihn der kellnerin, sie versteht ihn zwar, findet ihn aber nicht lustig (aufgew.)

...

(#) eine art klausur für dieses kunstprojekt, die turnhalle und die stiegen dorthin sind alle mit verschiedenem kram und jacken der mitwirkenden zugemüllt, ich schimpfe übertrieben melodramatisch und alle verstehen, dass es nur spaß ist und ich bin eigentlich auch gar nicht so verärgert und muss über mich selber lachen. bei der wanderung sitzen g. und noch jemand, die vorausgegangen sind, im erstbesten gastgarten, begründung: g. war noch nie in so einem biergarten und ein schnelles bier gehe sich immer aus, ich solle eines mit ihnen trinken. meine begleitung, die sehr attraktive drag queen namens 2 anna und ich sind unschlüssig, dann ein mordanschlag auf roland barthes, dem er knapp entgeht, seine reaktion: er macht sich notizen wie für ein haiku und passt die gliederung seiner aktuell in arbeit befindlichen vorlesung (oder seines romans?) an, damit er die anschlagsnotizen in einem neuen unterkapitel unterbringen kann, dann ein konzert von barthes's haiku-songs, es ist unfassbar schön (kein wunder: der keyboarder/bassist von xiu xiu ist an den diversen computern und elektronischen frickelkraminstrumenten) und schlau und viel zu schnell vorbei, wir schreien encore, sind aber nicht ganz sicher, ob das auf französisch auch so heißt, aber es gibt keine zugabe, j. spricht mich an, ich bin noch ganz vom konzert gefangen und bemerke im gespräch mit j. erst: ich hätte ausnahmsweise wirklich einmal eine zugabe gewollt, ich würde so gerne wenigstens einen mitschnitt haben, war aber zum ersten mal seit ewigen zeiten bei einem konzert so mitgerissen, dass ich nicht einmal daran gedacht habe, mit dem handy mitzufilmen oder ähnliches. naja, immerhin können 2 anna und ich ich jetzt endlich mit dem bier trinken beginnen etc., später geht es um den rachefeldzug des supervillains, der den truck des helden rammt, die frontscheibe mit seiner faust einschlägt, sie ist aber in kleinere teile als die faust des bösen unterteilt, feixt der held, da stellt sich heraus, dass er samt truck geschrumpft wurde und der truck vom bösen flachgequetscht wie eine leere getränkedose, der held läuft mikroskopisch verkleinert in der fahrspur dahin (aufgew.)

...

(#) im radio und auf wetter.orf.at wird vor den blitzen gewarnt, ein gewitter wie es hier vor dem klimawandel noch nie eines gab, ziehe auf, tatsächlich erwischt es mich bereits in der maria-theresien-straße, ein blitz nach dem anderen schlägt mitten in der straße ein, es sind riesige gleißende feuerbälle, es gibt verletzte, die leute laufen panisch davon, ich finde schutz in einer hauseinfahrt, das schützende vordach wird dann von anderen leuten eingerissen, ein blitz schlägt bei uns ein, zum glück erwischt uns nur eine art ausläufer, er ist schon schwächer, niemand geschieht etwas, das gewitter scheint weiterzuziehen, ich warne meine familie per sms, dass sie die wetterwarnung ernst nehmen sollen, nach absam zum familienfest werde ich bei dem wetter jedenfalls nicht mehr kommen. dann die üblicen reisetroubles und nachts in wien herumgehen. bei der exkursion im visa-büro von gmunden ist es alles sehr umständlich, die beamtin muss ein formular ausfüllen, dabei ist es doch nur gmunden, so genau nimmt sie es auch nicht, bei meinem lieblingsessen z.b. gibt sie frollick an, weil ich sie an einen hund erinnere. dann wie üblich viel herumgehen in gmunden, weil ja die unterbringung und der veranstaltungsort ganz unten, das dorfzentrum aber weiter oben gelegen ist, bei der abreise kommen wir dort noch einmal vorbei, natürlich gibt es beim ausreisen die vorhersehbaren troubles wegen meines schlampig ausgefüllten formulars. später im stiegennhaus beschweren sich einige junge frauen, die musik sei zu laut, ich verstehe sie zuerst nicht, erst als ich die musik aus dem kassettenrekorder leiser gedreht habe, doch, sie fragen dann nach dem weg zum massive-attack-konzert, ich erkläre es ihnen und wünsche ihnen so halb postironisch ein schönes konzert, aber diese jungen leute verstehen naturgemäß nicht, warum (aufgew.)

justin bieber lernt seine neue freundin bei einem videodreh kennen (erzählt aus der ich-perspektive biebers), er ist wahnsinnig fasziniert und verliebt, sie macht aber vor allem ihr eigenes ding: esoterisches zeug bei insta posten, aber irgendwie cool, dann die üblichen troubles mit zügen und schöne strände (aufgew.)

im wiener akademietheater schaue ich mir diese auf germany's next top model basierende performance an, von der alle so begeistert reden, es ist leider alles sehr schlecht, beim rausgehen treffe ich j. und p., die sich die gleich darauf folgende nächste aufführung ansehen wollen, sie fragen, wie es war, ich sage 4.5/5, denn ich kann ja schlecht zugeben, wie wenig es mir gefallen hat, aber ein bisschen ehrlich will ich auch sein. später geht darum, in den fernbus einzuchecken, die ausgedruckten onlinetickets müssen bei einem automaten gescannt werden, dann bekommen wir eine art buzzer, wie es sie bei diesen würdelosen so genannten restaurants gibt, bei denen die das signal zur selbstbedienung geben, außerdem muss ich nochmal €50 aufzahlen, ich zahle mit bankomatkarte, muss die papiertickets, den buzzer, die geldtasche und die bankomatkarte und diverses anderes handgepäck einsammeln, c. ist schon durch die schranke, ein angestellter beschimpft mich und treibt mich zur eile an, ich schwöre mir, nie mehr wieder (nichtmal wie jetzt ausnahmsweise) mit einem fernbus zu fahren, auch wenn sie einen wie jetzt mit einem auftritt von britney spears im bus ködern wollen (aufgew.)

im ersten weltkrieg wurde wien anscheinend absichtlich verschont, später muss ich bei irgendeiner literaturinstitution ein buch holen für eine rezension, es ist dann leider nur die ausweitung der kampfzone, das wohl gerade als taschenbuch neu übersetzt herausgekommen ist, naja, immerhin muss ich das nicht lesen, in einer schublade noch einige ausgaben der zeitschrift triëdere zur freien entnahme, außerdem noch eine zeitschrift namens 1 ding und 1 poet mit irgendwelchen gadgets. später geht es darum, ob ich nach slam doch nicht noch mitkomme, sackerln, q-tips und eine wanderung zu einer hütte (aufgew.)

beim familienurlaub im zuge der anreise in hamburg, ich will nicht mit der märchenbahn im hafen mitfahren, mit der wir als kinder bereits gefahren sind, später bereue ich es doch, dann geht es darum, in welchen der 2 clubs (aufgew.)

in der p.m.k. troubles mit 2 djs und einer nicht abgesprochenen moderation, später im skigeschäft eine polizistin, als sich herausstellt, dass sie rollstuhlfahrerin ist, will g. nicht oberflächlich, also doch freundlich sein (aufgew.)

der neue skispringer im ösv-team gibt miriam weichselbraun ein interview, er macht einen witz, dass seine mütze mehr haare als sein bart habe, dann vergleicht er skispringen mit den acht ersten sekunden eines metal-konzerts, nun mischt sich michael hayböck ein und sagt, der vergleich sei nicht passend, weil erst nach drei sekunden die verführung einsetze und dionne warwick mit dem bluesrock des weißen mannes, der der weitensport sei, zu vergleichen, sei peinlich, später sagt hayböck in einem liegestuhl noch vieles über sucht und skisprungsport etc.; später mit dem zug mit dem sohn des zugführers durch die langgezogene kurve, fotos aus den buchten, in denen viel los ist, pferde laufen aus dem meer zum strand, beim tauchen unter wasser korallen, die üblichen troubles mit zelt aufbauen, einkehr in einem gasthaus im zuge eines festivals mit a. und noch zwei personen, welche musik (aufgew.)

...

(#) werbung einer bank, die anbietet, ihre jugendkonten ab einem gewissen alter automatisch in konten umzuwandeln, auf die zwei personen zugriff haben zu günstigen konditionen, das muss ich mir merken und fragen, ob wir das für unser vereinskonto nützen können (aufgew.)

...

(#) top 6 versionen von i wish i was him als bärlauch~ als companions des doctors

6. evan dando - i wish i was him = ~cremesuppe = ashildr
5. noise addict - wish i was him = ~pesto mit nudeln = river song
4. noise addict - i wish i was him = ~pesto mit kartoffelgnocchi = amy pond
3. ben lee - i wish i was him = ~risotto = bill potts
2. knarf rellöm with the shi sha shellöm - i wish i was him = ~topfenaufstrich aufs brot/zu pellkartoffeln = captain jack harkness
1. kathleen hanna - i wish i was him = ~spatzeln = clara oswald

...

(#) eine besprechung mit s. und m., s. stellt irgendwie versehentlich eine frage, die ich falsch als aufforderung verstehe, es mal so richtig zu sagen, es rutscht mir eigentlich nur so ein satz raus, dann muss ich fast weitermachen, ich versuche stets, ich-botschaften zu senden, aber das nützt natürlich auch nichts, später erreichen mich m.s antworten handschriftlich in mein notizbuch geschrieben, das auch eine art endlospapier mit perforierten linien ist, ich reiße immer die gelesenen schnipsel ab und werfe sie auf den boden der bar und finde eigentlich alles plausibel (bis auf einen längeren exkurs zu verschiedenen interessanten veranstaltungsformaten, deren irrelevanz m. selbst einräumt) und sehe ein, selbst die schuld an allem zu sein, später, in der sehr seichten bucht, wate ich nach draußen, zu diesem felsbogen, wo das wasser noch einmal nur knöcheltief wird, bevor das offene meer beginnt, es ist sehr schön hier, nur sorge ich mich, sonnenbrand zu bekommen, und dass c. sich sorgen macht, weil ich so lange ausbleibe (aufgew.)

vorbereitungen für das grillfest im garten meiner eltern, bevor es dann losgeht, gehe ich noch eine runde spazieren, es beginnt zu regnen, schade um das grillen, aber immerhin muss ich so nicht noch nach hötting raufgehen, später die üblichen troubles im überfüllten bad, dann findet die lesebühne am balkon meiner eltern statt, es ist schon sehr spät, 22:00 uhr und wir haben immer noch nicht angefangen, es sind eh nicht viele gekommen, aber die beginnen bereits zu gehen, s. fängt dann schon einmal an, ich suche noch meine texte, die ich natürlich wie immer sowieso nicht einmal geschrieben habe, nach der pause übersiedeln wir in den hörsaal, es ist jetzt schon nach 24:00 uhr, die leute sind müde und haben genug, was gut ist, weil ich so keinen text mehr machen muss, nur noch s.' teamtext mit l. und noch ein typ ist dabei, es ist ein sehr komplexer und sicher auch guter text, den ich halt nicht verstehe, ein besucher legt beim heimgehen noch eine overheadfolie mit einem plakat für die partei die linke auf den overhead, s. meint das passe, es meldet sich dann noch ein open-mic-beitrag, dann ist aber wohl wirklich genug (aufgew.)

...

(#) an der kreuzung gehen einsatzkräfte mit großer brutalität gegen motorradfahrer*innen vor, wir hören später, es habe tote gegeben, aus empörung fährt eine junge frau, sie ist ärztin, mit einem gestohlenen lastkraftwagen nach tschechien, sie kommt über die grenze, dort angekommen wird ihr erst die tragweite ihres tuns bewusst, sie versucht vergeblich über die grenze zurück zu kommen, ist nun auf der flucht, mit dem zug, nun sind es übrigens c. und ich, auf güterwagons, die mit polstern und decken beladen sind, soll es zurück gehen, wir kommen aber nur ein, zwei stationen weit, nicht bis ljubljana, irgendwann dann aber doch, dort angekommen ist uns klar, dass wir als erstes neue pässe, neue identitäten brauchen, uns eine neue existenz aufbauen müssen (aufgew.)

ich habe den subventionsantrag noch nicht losgeschickt, beim postkasten, der wie ein poller am parkstreifen angebracht ist, reiße ich das kuvert noch einmal auf um mich zu vergewissern, dass die unterlagen vollständig sind, zum glück ist gerade ein postbeamter da, den ich um einen klebenstreifen bitten kann zum zukleben des briefs, den ich danach einwerfe (aufgew.)

es ist eine sehr anstrengende fernsehserie, weil bei jeder episode wieder alles anders ist als zuvor gedacht (was in von heidi klum gesprochenen recaps stets betont wird), zuerst wird eine kernfamilie zusammengebracht, die dann in der nächsten episode aber doch nicht das findelkind, das wohl eine art auserwählter ist, aufnimmt etc., ich unterhalte mich mit dem findelkind m., während die erwachsenen auf ihrer quadratischen terrasse karten spielen, ich erkläre ihm marxistische grundbegriffe wie tausch- und gebrauchtswert bzw. fasse das erste kapitel des kapitals grob zusammen etc., auch wenn ich mir nicht vorkommt, dass das altersadäquate themen für einen siebenjährigen sind, aber wenn sie m. nunmal interessieren, und er scheint auch alles gut zu verstehen, schließlich stellt sich heraus, dass das alles ränkespiele eines aliens sind, das die menschen mit ihren voraussehbaren reaktionen und verhaltensweisen wie eine vorprogrammierte maschine benützt, um seine reise und ankunft durch zeit und raum auf dieser welt vorzubereiten bzw. zu gewährleisten, es lässt sich eben nicht alles rein maschinell bewerkstelligen, aber die wenige menschliche arbeit, die nötig ist, lässt sich auch so planen, die geringen kulturellen unterschiede, die nicht vorher bekannt sind, weil der zeitpunkt der ankunft nicht sicher war (menschliche zeitalter sind für den alien wie sekunden), sind alle auch als varianten eingeplant, was wir auch machen, der plan geht immer auf, erklärt mir der auserwählte m., ein immer noch siebenjähriges kind, auf einer art karussell (dessen runde form und die quadratische der terrasse sind von einer entscheidenden bedeutung, die ich wie immer nicht verstehe). in einem supermarkt schließlich begegne ich dem alien in vorläufiger menschengestalt, er ist ein mittelalter mann, der mich mit waren bewirft, da wird mir auf einmal zweierlei klar: erstens, dass der alien böse ist und zweitens, dass der alien eines nicht bedacht hat: theresa may und die königin müssen ja beide übereinstimmend zustimmen und der auserwählte m., der in der direkten thronfolge auf platz sieben steht, muss laut statut noch einmal diese übereinstimmende zustimmung bestätigen, er hat es also in der hand, die welt vor dem alien zu retten (aufgew.)

termine

user status

Du bist nicht angemeldet.

kommentare

lobende erwähnungen...
lobende erwähnungen 2017 ~ taylor swift - reputation ~...
mauszfabrick - 11. Jan, 21:06
siehe auch meinen kurztext...
siehe auch meinen kurztext zu poupée de cire...
mauszfabrick - 8. Jan, 11:49
mit allem hast du natürlich...
mit allem hast du natürlich sehr recht. also...
assotsiationsklimbim - 20. Jul, 13:10

credits

vi knallgrau GmbH

powered by Antville powered by Helma


Creative Commons License

xml version of this page
xml version of this page (summary)

twoday.net AGB

.

mauszfabrick

0, 1 oder 3
alles was blieb
aufschreiben
bandnamen
better to burn out
blut, schweisz, staub
camp ist jetzt vorbei
children will be next
conducion post
dich in gespenster
ein bekannter hat sein erstes buch ich kann nicht mehr betitelt
falsches leben richtige musik
falsches leben richtiges bewusstsein
hassmaschinen
heat, and flash
i've seen her naked TWICE
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren