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(#) ich bin erzherzogin marie valerie von österreich und sissi ist gerade gestorben, ich flehe meine älteren schwestern an, die unsere mutter ja gar nicht richtig gekannt haben, nicht so wie ich, ich falle vor ihnen auf die knie und sage: ich habe ja nur einen einzigen wunsch: dass sissi in ihren ungarischen schuhen begraben werde, ihren lieblingsschuhen, danach könnten sie alles machen, was sie wollten (aufgew.)

im dampfbad diskussion darüber, dass sie interfaces entwickeln müssen, mit denen digitale neuronale netze mit unseren unverständlichen biochemischen hirnen kommunizieren können, mir fällt das argument ein: warum sollten die das wollen bzw. wozu sollte das gut sein? (aufgew.)

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(#) im hof hangele ich mich an so herabhängenden ketten entlang, g. ruft an, weil er sehr spezifische instruktionen fürs grillen braucht und dann noch etwas mit texten von b. (aufgew.)

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(#) ich habe bei der stadtbücherei zwei bücher (davon ist eines soziologische aufklärung 5) zu spät zurückgebracht, das kostet 18.-, ich erzähle v., die am schalter sitzt, dass es mir gerade neulich erst bei der universitätsbibliothek zum überhaupt ersten mal im leben passiert ist, bücher zu spät zurückzubringen und jetzt gleich auch hier, v. ist dann ganz aufgebracht und erklärt, dass sie mir die gebühr leider nicht erlassen kann, weil das alles eben im edv-system vermerkt ist, sie aber genau für so eine situation seit langem eine fiktive benützerin namens else angelegt habe, es ist alles sehr kompliziert und ich verstehe es nicht ganz, aber anscheinend hängt alles mit einer erpressung eines gewissen dr. lechner vom land zusammen, ich versuche v. ihr manöver auszureden und sage, ich kann ihr natürlich nicht vorschreiben, was sie tun und lassen solle, aber ich will nicht, dass sie wegen mir in schwierigkeiten komme und könne gern die gebühr bezahlen, aber v. besteht darauf und wiederholt immer wieder, so lange schon habe sie diesen else-account angelegt und für alles, was ich getan habe, sei das das geringste (aufgew.)

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(#) ich lese eine rezension der neuen ???-fernsehserie von martin blumenau, er bekrittelt, dass die serie nur vom großen finanziellen erfolg des spielfilms lebt und vor allem justus jonas schon alt sei und den kontakt zur jugend verloren habe, was schon allein daran erkennbar ist, dass in der serie keine mobiltelefone vorkommen. später radfahrt einen steilen, schneeigen hang hinauf mit a. und g., und dann ist vor dem offenen kalender-tab die frage, wann und wie lange c. und ich mit nach jesolo fahren (aufgew.)

zur jubiläumssendung von radio ranking king ist a. als studiogästin geladen, weswegen sogar leute zuhören und sich hat studio-publikum mitgebracht, schon die anmoderation gelingt mir ganz besonders gut, wenngleich die sendung natürlich ganz anders wird, als a. das vermutlich erwartet hat, wofür ich mich andauernd entschuldigen will. dann stellt r. die neue internationale lyrikanthologie vor und der andere r. kommt und wir machen ein gruppenfoto im studio, ich bin ganz überrascht, froh und gerührt, dass alles so gut gelaufen ist (aufgew.)

jemand hat auf facebook fotos, oder eigentlich sind es filme aus den frühen nullzigern gepostet (aufgew.)

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(#) wegen einer flugshow gelingt die fallschirmlandung von r., der als geheimagent tätig ist, nur mit ach und krach und er landet wo anders als geplant, kommt dann aber doch irgendwie über die grenze nach bosnien und herzegowina. nach einem fußmarsch entlang von autobahnen und durch tunnels entdecken wir bei der ankunft in einem dorf kleine rötliche fische in den lacken am weg, sie verstecken sich in höhlen im schlamm und kommen dann immer wieder heraus, obwohl wir zuvor akku sparen mussten um im notfall auf onlinekartendienste zurückgreifen zu können, bitte ich jetzt r., mir das mobiltelefon zu geben um ein paar fotos von den fischen zu machen. wir sind wohl auch vorerst in sicherheit und quartieren uns im dorf ein. hannah horvath ist später wenig davon begeistert, dass mark renton wieder auftaucht und so tut, als wäre nichts gewesen (aufgew.)

nach einigen tagen in berlin ist mir trotz der üblichen troubles mit fahrrädern klar, dass ich doch hierher ziehen muss, wie ärgerlich (aufgew.)

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(#) als die mathematikhausübung kontrolliert wird, sage ich, wie entwürdigend ich das finde, das ich hier so tun muss, als suche ich das heft, wo ich doch genau weiß, dass ich es nie finden kann, überraschenderweise komme ich damit durch. später dann bei der theaterprobe gibt e. nach einem durchlauf feedback, sie ist sehr zurückhaltend, denn alles war eigentlich komplett unerträglich, drei alte männer spielen am ende mit ihren gitarren, einer davon entschuldigt sich dafür, dass das sehr langweilig ist, wenn drei alte männer gitarre spielen, aber das hilft halt auch nichts. beim fest versuche ich mit dem essenwagen durch die eng sitzenden leute nach vorne zu kommen, werde aber nur ermahnt, leiser zu sein, a.s geburtstagsfest findet dann trotz schlechten wetters am sportplatz statt, ich muss nur noch meine schuhe anziehen bevor ich dorthin aufbrechen kann, dabei eine lustige slapstickeinlage mit einer wellnessliege (aufge.)

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(#) ich habe den kolumnentext nun gemeinsam mit g. geschrieben und auch abgegeben, er wird also bald in die hecke rund um das grundstück eingeschrieben werden, nur schneiden dann zwei dafür zuständige die hecke bereits zu früh und kurz, worauf sie ein dritter hinweist: die hecke müsse erst austreiben, sie zum jetzigen zeitpunkt zu schneiden zerdrücke nur die äste, was den groll der ersten beiden nach sich zieht, der dritte löst sich dann auf wie bröseliger kieselstein; ein polizeichef erklärt kurz darauf, dass sich alle polizisten aufgelöst haben wie die kieselsteine am parkweg. sofort macht sich die bevölkerung auf den weg zum regierungs-schloss, bei dem ein damm überwunden werden muss. später noch das übliche mit abstürzenden flugzeugen und herumfliegen von superheld/innen (aufgew.)

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(#) auch wenn bzw. weil ich eigentlich keine zeit dafür habe, räume ich schnell die ganzen bücher und zettel und kram, die auf diesem speziellen kasten liegen, ins bereits mit cds und schallplatten halbvoll gefüllte innere, g. schaltet dann, weil er nicht gesehen hat, dass auch bücher drin sind, versehentlich den reinigungsmodus ein, bei dem der inhalt des eben speziell für cds gemachten kastens wie bei einem geschirrspüler gewaschen wird (aufgew.)

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(#) ich improvisiere eine serie von sketchen, die im universitätsbetrieb spielen, die gefahr, dass das zu schwanitz wird, steht zwar im raum, aber es ist überraschend gut, in der ersten szene wird ein literaturwissenschaftsprofessor von einem kunstgeschichteprofessor zur schnecke gemacht und ihm der zugang zur vitrine am gang des kunstgeschichtlichen instituts entzogen, weil der kunstgeschichtler erstens soundso gegen interdisziplinarität ist und weil das entnommene und vom literaturwissenschafter in der lehre verwendete exponat gebrauchskunst sowie nicht handwerklich hergestellt und somit für eine akademische beschäftigung unwürdig ist. in der zweiten szene versucht eine dekanin für die dozentin dr.a hunzentrumpf, eine angehörige des instituts für alte geschichte, einen büroraum im neuen gebäude zu erringen, in dem die erziehungswissenschaft untergebracht ist, weil dr.a hunzentrumpf von ihren forschungsinteressen her immer mehr richtung erziehungswissenschaft geht und sie mit den alten männern von der alten geschichte nicht auskommt, das problem ist, dass die dekanin aus einer nebenintrige, in der es um die errichtung einer müllhalde am areal, wo nun die neue erziehungswissenschaftliche fakultät steht, noch schuldigkeiten hat und sie außerdem das frei werdende büro dr.a hunzentrumpf für ihren protegé mag. steger ins auge gefasst hat, wofür wieder andere intrigen nötig sind, die der entsorgung von dr.a hunzentrumpf richtung erziehungswissenschaft möglicherweise im wege stehen. in der nächsten szene entscheidet die dekanin mag. steger nicht mit einer anstellung, sondern mit einem stipendium zu versorgen, da dann noch ihrem institut overheadkosten aus den projektmitteln zustehen, die sonst fürs gehalt für mag. steger draufgegangen wären und die dekanin wägt ab, ob sie diese overhead-einkünfte dann für anschaffungen für sich selbst oder als verhandlungsmasse/gegengeschäfte für andere intrigen verwenden soll. so wird schon klar, dass diese szenen alle irgendwie ganz gefinkelt zusammenhängen, es ist ja auch dekanin nur ein kleines rädchen im viel größeren spiel (aufgew.)

für c.s lehrveranstaltung soll ich den studierenden einen absatz aus einem text zu kulturmanagement erklären, in dem luhmann zitiert wird, ich erläutere das prima vista, luhmann geht da von der häufig gemachten beobachtung aus, derzufolge sowohl adelige als auch bürgerliche menschen aus wirtschaftlichen erfolgen direkt politische macht ableiten konnten. diese meinung wird häufig vertreten, ist aber trotzdem falsch, sagt luhmann und vergleicht das mit dem medium liebe, der komplettannahme im modus der höchstrelevanz, ist ja interessant denke ich, wie er das jetzt mit dem eigentlich thema verbindet, möchte ich jetzt auch wissen. dann berichtet c. noch von einer prüfung, in der sie nichts inhaltlich falsches gesagt habe, aber schlecht benotet wurde, weil der prüfer erwartet hatte, dass sie einfach 1:1 die punkte des texts (c. zeigt mir einige seiten) wiedergäbe. das ist zwar blöd, aber wenn's vorher gewusst würde, machbar, so wie ich auch die luhmann-stelle in talking points runterbrechen würde, wenn ich zeit gehabt hätte sie vorzubereiten, erstens die adeligen und bürger (aufgew.)

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(#) in einem unterirdisch versteckten, riesigen turm des us-amerikanischen militärs macht sich einer der beiden söhne eines offiziers ein mayonnaisebrot, er erhitzt dazu die mayonnaise und verquirlt sie mit einem dotter, durch die dadurch ausgesendeten wellen/strahlen spürt das britische militär die militärbasis auf und bombardiert sie, während alles einstürzt, entkommen der beiden söhne in letzter sekunde durch einen geheimgang, der in ein griechisches wohnhaus führt, die alten frauen werden sie in sicherheit bringen; dann noch sehr schwieriges scrollen durch einen stream (aufgew.)

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(und was, wo ich in einem...
(und was, wo ich in einem plattenladen nach einer bestimmten...
mauszfabrick - 27. Apr, 17:05
(und dann noch die üblichen...
(und dann noch die üblichen troubles bei der planung...
mauszfabrick - 21. Apr, 16:16
kannst du eh, hier zb
kannst du eh, hier zb
mauszfabrick - 4. Apr, 14:27

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