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(#) ich aktualisiere mal wieder die termine bei meinem myspace-account. bei der gelegenheit fällt mir auf, dass ich die bilder da mal sichern wollte, versuche sie also herunterzuladen, aber myspace hat da irgendwas umgestellt, es sind nur mehr thumbnails mit maximal 1,5mb herunterladbar, an die original-dateien ist nicht mehr heranzukommen. im endeffekt lade ich halt doch die versionen in der kleinen auflösung herunter, es ist eh auch mehr fürs archiv, und überlege, was ich stattdessen hochladen soll (aufgew.)

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(#) top ten fiktive bars
10. korova milk bar
09. markthalle
08. cocktails & dreams
07. kavanaugh's bar
06. mos eisley cantina
05. the prancing pony
04. double r diner
03. cafe grumpy
02. fangasia
01. the bronze

bonus außer konkurrenz, weil in unveröffentlichtem werk: vhs (verkehrsrisiko halsstarrigkeit)

top drei bars die nach fiktionalen sachen heißen
03. an einem sonntag im august
02. titty twister
01. auerbachs keller

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(#) top drei an philosophen gerichtete lovesongs

signifikation

3. panic - requiem for martin heidegger

2. scritti politti - jacques derrida

1. the magnetic fields - the death of ferdinand de saussure

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(#) ich will im seminar zur verdeutlichung von irgendetwas literaturtheoretischem i just wanna dance with somebody auflegen und das ist ja auch nie ganz falsch und tatsächlich gibt es im seminarraum noch einen medienschrank mit einem funktionierenden plattenspieler, wie praktisch, denke ich, als ich erkenne dass er auch an den pc angeschlossen ist, da könnte ich mal einige platten digitalisieren, obwohl ich natürlich weiß, dass ich da eh nie dazugekommen werde. dann sind aber immer die falschen platten in den covern und ich stehe da mit irgendwelchem peinlichen 90er-indierock aufgew.

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(#) beim konzert in der poolbar holen die hidden cameras fast alle auf die bühne, wir müssen dort erst sitzend, dann zum glück stehend den chorus mitsingen, nur leider kenne ich den song noch nicht, merkwürdig, dass mir der am neuen album nicht aufgefallen ist. was an textsicherheit fehlt, machen g. und i. durch tanzleistung wett und die animierten gifs in der festivalzeitschrift, die hinterher gleich verteilt wird, sehen wirklich spaßig aus. zusätzlich gibt es die gifs, auf denen wir tanzen, auch noch einmal auf einem großen bogen, von dem sie als sticker abgelöst werden können, was für ein schönes souvenir. zurück in der provinzstadt zeigt mir i. am mobiltelefon ein video, in dem ein eichhörnchen mit einer raupe durch einen gebirgsbach schwimmt und eine tiefe stimme, zu der ich sofort vertrauen fasse, sagt, dass das eichhörnchen darauf schaut, dass das universum so im einklang schwingt (aufgew.).

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(#) das übliche: da ich über graz fahre natürlich den anschlusszug nach wien versäumt, es folgen die gewohnten turbulenzen, dann hat die universität ein neues touchscreen-beamer-system angeschafft, das jetzt alle benützen müssen, denn billig war der spaß natürlich nicht. es gibt keinen herkömmlichen pc mehr und alles wird über berührungen der leinwand gesteuert, aber natürlich funktioniert das wie immer nicht, da die leinwand nicht fixiert ist und bei jeder berührung falten wirft, das bild unscharf wird und am ende soundso alles abstürzt. besonders nervig ist das ausfüllen von suchfeldern über die bildschirm- oder besser leinwandtastatur, heimlich versuche ich ja, herauszufinden, wann der nächste anschlusszug geht und den suchvorgang in meinen vortrag einzubauen, ich bin ja gemeinsam mit f. hier so eine art pausenclown zwischen den eigentlichen vorträgen und finde das schon irgendwie eine ziemlich gute und komische performance, live und vergeblich mit dem blöden touchbeamer einen zug zu suchen, gerade weil es so quälend lange dauert. f. hat die sache aber besser im blick und bringt mich dazu, abzubrechen und wenngleich ich darüber nicht froh bin, sehe ich natürlich ein, dass es nur im sinne der gesamten show ist und er das sicher besser beurteilen kann (aufgew.)

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(#) ewige beste filme liste

1 dirty dancing
2 sissi trilogie
3 kaboom
4 back to the future
5 dirty dancing ii

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(#) der wecker ist nicht gegangen, also verschlafen. dann haben wir im s.h.i.e.l.d.-flugzeug eine supernatural frau, die milliardenmal schneller ist als wir; mit einem speziellen serum, das wir ihr mit feuerlöschergroßen spritzen verabreichen, können wir sie auf unserem zeitverfluggeschwindigkeitsniveau halten bzw. sogar in art lähmungszustand versetzen, fitz/simmons mischen beständig das serum nach und c., die skye ist, und ich spritzen ständig nach. um die female time lord interviewen zu können, verringern wir die dosis und natürlich klingt alles, was sie sagt, ausgesprochen einleuchtend, sodass wir mit der intravenösen zeitdrosselung weiter zurückfahren bis wir hinterher natürlich gar nicht mitbekommen haben, wie schnell sie uns überwältigt, das flugzeug und die welt in ihre kontrolle gebracht hat und was sollte sie auch anderes machen, wenn sie schon um so vieles schneller denken und handeln kann als wir. warum sie dann hinterher noch mit uns spricht, was uns sehr schmeichelt, fragen wir, und sie sagt, mit irgendwem muss sie halt sprechen, es geht eh auch mehr so nebenher (aufgew.)

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(#) factory jetzt haben wir uns wieder



* schon fast wieder den einzigen gedanken zur literaturdebatte vergessen: wie schön es wird, wenn es wie bei musik damit vorbei sein wird, dass irgendwer irgendwas über literatur sagt und alle endlich eingesehen haben werden, dass alles so überladen mit symbolik und ironie und camp und "gschisti-gschasti" ist, dass man sowieso nur mehr nach dem eigenen gefühl gehen kann, ob einem das taugt oder nicht, weil eine ästhetische wahrheit dazu gibt es nicht

* 10er-pop-ennui (vs heiterkeit ja panik notwist xiuxiu sky ferreira hidden cameras auf einmal)

* wie schön

helfi

* beim lesen dieser ganzen einführungstexte die plötzlich widerkehrende erinnerung an einen lehrenden im ersten semester in einem dieser ganzen linguistik einführungskurse, der, wie ich hoffe, im scherz meinte, im laufe des studium gäbe es xy (ich glaube etwas im niedrigen fünfstelligen bereich) sinneinheiten zu lernen und wie ich dann darüber nachdachte, wie das wäre, xy sinneinheiten zu wissen, alles natürlich sicher und zutreffend und wie ich dann dachte, so wäre es ja auch dann leicht, den optimalen roman zu schreiben etc.

* immer 15min zu spät kommen aus höflichkeit, damit es so ausschaut, als hätte man was zu tun, als zeichen des respekts der darin liegt, dass man der anderen person gegenüber gut dastehen will, denn wegen einem selbst kann es einem herzlich egal sein

* das eintreten in dieses bizarre reich, wo angst gehandelt wird

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(#) abgeschnitten von der zivilisation und der zug geht um halb elf, dann ein fussballspiel team notwist gegen team naked lunch (wir), wir verlieren, dann drama, selbstmorddrohung und schusswechsel, c. wird getroffen; später stellt sich heraus, dass es zum glück nur eine patrone aus schokolade war (die anderen aber echt), wir können also leicht alle überleben, den zug erreichen und sind alle schwestern, allgemeine liebe siegt über alles (aufgew.)

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(#) tocotronic werden interviewt anlässlich ihres soundtracks für die neue verfilmung von much ado about nothing, die ich mir gerade angesehen habe. arne redet ein bisschen von den schwierigkeiten, bis jan einhakt und sagt, das sei schon wahr, aber das gute an pop- und rockmusik und punkrock sei eben, dass es immer ein bisschen crazy sei (aufgew.)

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(#) (erstaundlich wie heiter der als düster gehandelte - zumindest laut kanonischer meinunger ja beste - zweite teil eigentlich ist)

bttf ii

(und wie konsequent die gefahr eines terminator-dilemmas in hauptarc wiederum umschifft wird durch diese merkwürdige 80ies-angst vor dem absturz, vor dem höhenflug, dem zeigen der zerstörenden wirkung von konkurrenz; wie symptomatisch das i can make it if i try zu einem let them call me chicken umformuliert wird; wie zärtlich der film mit seinem prequel umgeht)

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