...

(#) hackr über social media erschöpfung:

bin in letzter zeit über einige ‘social media müdigkeits, – erschöpfungs, – auf sich selbst bezogene wie viel ist es wirklich wert, etc.’ posts gestolpert worden, zumindest eines ist dabei interessant: es gibt ganz offensichtlich nicht wenige, bei denen es zu einem kurzschluss zwischen der emischen und der etischen wahrnehmung kommt. die leute subordinieren sich gwm. unter das social media blabla und bewerten ihre aktivitäten nicht mehr selbstbestimmt – nach dem spassfaktor, nach eigenen motiven warum sie twittern oder flickern, nach den sich für einen selbst und in der streukraft der peergroup ergebenden möglichkeitsräumen, etc. – sondern nehmen sich selbst als social media objects wahr und bewerten sich selbst mit den damit assoziierten metriken; für eine kulturelle ausdifferenzierung ist das natürlich eher ungünstig

(und ich dachte, dass ist nur mal wieder so eine phase. sehr treffender befund, weil es wirklich genau das ist, was ich selbst nicht so genau benennen konnte & mir den spaß an der ganzen sache derzeit so gründlich vergrätzt, s.a.; die frage ist nur, wie kommen wir da wieder raus? fest steht nur, das muss eh alles viel kryptischer werden. viel hermetischer. immer dieser meinungsquatsch.)

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irgendwann mitten in...
irgendwann mitten in der fahnenkorrektur habe ich diesen...
mauszfabrick - 11. Aug, 12:56

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