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(#) an der kunstuniversität hat jeder dozent hat sein eigenes studio, der eine theaterdozent führt mich durch seines, es ist unangenehm ordentlich, um nicht zu sagen leer, außer ein paar wenigen dvds und büchern hat er nichts rumstehen, das ist, damit hier auch aufführungen stattfinden können, es ist eigentlich eine art bühnenraum, nur ein kleines teil abgezweigt als büro, aber auch hier können seine studierenden proben, wenn er gerade nicht da ist, taylor und ihr gruppe sind gerade da, alle anderen dozenten fänden die schlecht, aber er sage immer, taylor solle sich doch erst mal ausprobieren dürfen (später sehe ich eine performance von taylor und ihrer gruppe, und verstehe ungefähr, was er meint: es sind so eine art rituelle bewegungen, zu dem sie unverständlichen text sprechen, aber warum auch nicht). im tonkurs sind dann bei der ersten sitzung nur zwei studenten anwesend, es ist eine art eliteuni, wie nun klar wird, sie machen diesen kurs beide zum mindestens dritten mal, aber sie sind nunmal fans, ihre zwei freunde, die ebenso wiederholt teilnehmen wollten, sind nicht gekommen, sie müssen andere kurse belegen um endlich abschließen zu können, väter, die den geldhahn abdrehen und so, das ist ja bekannt, da der kurs aber erst ab drei teilnehmenden stattfinden darf, sagen die zwei dozenten, dass sie ihn absagen müssen, da hat einer der studenten die rettende idee: wir haben ja ein fahrbardes tonstudio, was ist, wenn wir das abschlusshörspiel einfach mit den beiden anderen ohne ihr wissen aufnehmen und damit behaupten, die mindestteilnehmendenzahl sei erreicht? und tatsächlich befinden sich alle in einem kleinbus, der als tonstudio ausgebaut ist und fahren im strömenden regen los um ohne deren wissen o-töne von den anderen einzufangen, am weg natürlich auch von taylor. da ich nun einen der beiden studenten darstelle, mache ich auch überlegungen zum schnitt bzw. zu einer art drehbuch, da ich ja im vergleich zu den beiden abwesenden und ihrer aggressivität immer der sanfte intellektuelle war, müssen wir auf diesem gegensatz aufbauen, sage ich, mein kommilitone sagt darauf, ich sei halt passiv aggressiv, was ja auch stimmt. diese einsicht führt dazu, dass ich in der nächsten ausgabe der kolumne über das konzept der radikalen offenheit und verletzlichkeit schreiben werde, es haben einfach alle mehr davon, wenn ich ehrlicher und offener bin, inklusive ich, denn wenn ruhig alle alles wissen können, wissen es auch die, die es betrifft, wie etwa die von dieser vorstellungsspielrunde oder halt wer anders (aufgew.)

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mauszfabrick - 24. Sep, 18:07
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