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(#) ich improvisiere eine serie von sketchen, die im universitätsbetrieb spielen, die gefahr, dass das zu schwanitz wird, steht zwar im raum, aber es ist überraschend gut, in der ersten szene wird ein literaturwissenschaftsprofessor von einem kunstgeschichteprofessor zur schnecke gemacht und ihm der zugang zur vitrine am gang des kunstgeschichtlichen instituts entzogen, weil der kunstgeschichtler erstens soundso gegen interdisziplinarität ist und weil das entnommene und vom literaturwissenschafter in der lehre verwendete exponat gebrauchskunst sowie nicht handwerklich hergestellt und somit für eine akademische beschäftigung unwürdig ist. in der zweiten szene versucht eine dekanin für die dozentin dr.a hunzentrumpf, eine angehörige des instituts für alte geschichte, einen büroraum im neuen gebäude zu erringen, in dem die erziehungswissenschaft untergebracht ist, weil dr.a hunzentrumpf von ihren forschungsinteressen her immer mehr richtung erziehungswissenschaft geht und sie mit den alten männern von der alten geschichte nicht auskommt, das problem ist, dass die dekanin aus einer nebenintrige, in der es um die errichtung einer müllhalde am areal, wo nun die neue erziehungswissenschaftliche fakultät steht, noch schuldigkeiten hat und sie außerdem das frei werdende büro dr.a hunzentrumpf für ihren protegé mag. steger ins auge gefasst hat, wofür wieder andere intrigen nötig sind, die der entsorgung von dr.a hunzentrumpf richtung erziehungswissenschaft möglicherweise im wege stehen. in der nächsten szene entscheidet die dekanin mag. steger nicht mit einer anstellung, sondern mit einem stipendium zu versorgen, da dann noch ihrem institut overheadkosten aus den projektmitteln zustehen, die sonst fürs gehalt für mag. steger draufgegangen wären und die dekanin wägt ab, ob sie diese overhead-einkünfte dann für anschaffungen für sich selbst oder als verhandlungsmasse/gegengeschäfte für andere intrigen verwenden soll. so wird schon klar, dass diese szenen alle irgendwie ganz gefinkelt zusammenhängen, es ist ja auch dekanin nur ein kleines rädchen im viel größeren spiel (aufgew.)

für c.s lehrveranstaltung soll ich den studierenden einen absatz aus einem text zu kulturmanagement erklären, in dem luhmann zitiert wird, ich erläutere das prima vista, luhmann geht da von der häufig gemachten beobachtung aus, derzufolge sowohl adelige als auch bürgerliche menschen aus wirtschaftlichen erfolgen direkt politische macht ableiten konnten. diese meinung wird häufig vertreten, ist aber trotzdem falsch, sagt luhmann und vergleicht das mit dem medium liebe, der komplettannahme im modus der höchstrelevanz, ist ja interessant denke ich, wie er das jetzt mit dem eigentlich thema verbindet, möchte ich jetzt auch wissen. dann berichtet c. noch von einer prüfung, in der sie nichts inhaltlich falsches gesagt habe, aber schlecht benotet wurde, weil der prüfer erwartet hatte, dass sie einfach 1:1 die punkte des texts (c. zeigt mir einige seiten) wiedergäbe. das ist zwar blöd, aber wenn's vorher gewusst würde, machbar, so wie ich auch die luhmann-stelle in talking points runterbrechen würde, wenn ich zeit gehabt hätte sie vorzubereiten, erstens die adeligen und bürger (aufgew.)

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mauszfabrick - 4. Mai, 12:05
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